Garten am Alpenrand: Endlich Regen!

Es regnet. Endlich! Nicht heftig, aber immerhin mehr als nur ein Nieseln und das mit Unterbrechungen schon seit drei Tagen. Das freut den Salat und den Schneck.

Den frischen Zuckererbsenspross, auf den er zielstrebig zukriecht, habe ich ihm aber nicht gegönnt, sondern ihn im hohen Bogen in eine der wilden Ecken befördert. Dort kann er wie ein Liebender die Goldnessel umarmen oder sich zum Gourmet-Festival an den Tulpenblättern einfinden.

Auch die Wassertonnen füllen sich, der Vorrat für trockene Zeiten wird immer wichtiger, selbst bei uns am Alpenrand, wo es immer noch mehr Niederschläge gibt als in anderen Landesteilen.

Akelei und Kugellauch haben inzwischen die Tulpen abgelöst und sind vor allem bei trockenem Wetter heftig umschwärmt. Auch die Schnittlauchblüten sind bei Hummeln, Bienen und Co. beliebt.

Die letzten Tulpen sind noch im Verblühen aparte Schönheiten.

Mich fasziniert auch immer das Farbspiel der Akeleien, zu dem sich passend der Flieder gesellt.

Und habe ich hier eine rosenblättrige Akelei entdeckt? 25. 05. 2025