Hund und Katze: Welpen-Tagebuch 7

  1. Woche: Sex ade? Wieder mehr Ruhe?

Kätzchen Maya hat die OP gut überstanden. Sie war ganz brav und lieb, loben die Tierarzt-Helferinnen. Ich hatte Schlimmeres befürchtet. Schließlich war die Kleine halb wild auf einem Bauernhof eingefangen und erst ans Haus gewöhnt worden. Es wäre kein Wunder, wenn sie in fremder Umgebung und unter Stress fauchen und kratzen würde. Aber offenbar hat sie wirklich Vertrauen zu uns Menschen gefasst, ein Vertrauen, das sich nicht mehr so leicht erschüttern lässt. Als ich sie in der Praxis abhole, will sie aus dem Korb heraus schon wieder mit meinem Hosenbein spielen. In den nächsten beiden Tagen ist sie wieder die alte Schmusekatze, nur sehr viel ruhiger. Wie weit das noch die Nachwirkungen von Narkose und OP sind oder ob sich die hormonelle Umstellung schon bemerkbar macht, wird sich im Laufe der Zeit zeigen. Zunächst gilt es, den kleinen Hund zu bremsen, der die Katze wie gewohnt zu wilden Verfolgungsjagden auffordern will. Aber Maja soll sich noch erholen. Airy darf dafür im Garten im Schnee toben: eine herrliche Sache. Damit Maya mehr Ruhe hat, habe ich Katzenkorb und Katzentoilette ein Stockwerk tiefer ins Gästezimmer gestellt, das jetzt zum Katzenzimmer wird. Aber nur schlafen und erholen ist Maya zu langweilig. Bald höre ich die Katzenklappe und der Schmusetiger ist wieder bei uns.

Autor: annamariebirken

Journalistin und Autorin. Bücher: Dackelblick und Ringelschwanz - Erlebnisse mit Hunden, Schlüsselkind - Eine Kindheit in den 50er Jahren

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