Garten am Alpenrand: Tulpenpracht und Eisheilige

Die Tulpenblüte war heuer besonders üppig, eine Sinfonie in Weiß-Gelb-Orange- und Rottönen. Die Darvin-Hybriden haben sich in unserem Klima als besonders robust und langlebig herausgestellt.

Tulpen Darvin-Hybriden
Wildtulpen Peppermintstick

Besonders hübsch finde ich auch die Wildtulpen „Peppermintstick“, neu gepflanzt im letzten Herbst, zartrosa im Aufgehen und ganz geöffnet weiße Sterne.

Wildtulpen Peppermintstick
Zierapfel Malus Toringa „Scarletta“

Der vor zwei Jahren gesetzte rote Zierapfel Malus Toringo „Scarletta“ hat die Erwartungen erfüllt und bildet mit rötlichem Laub und roten Blüten einen Blickfang im Frühjahr. Nach dem kräftigen Schneefall Ende März mit rund 30cm Neuschnee zeigte sich der April diesmal kaum launisch und verwöhnte uns mit viel Sonne, allerdings oft gepaart mit kaltem Wind, kalten Nachttemperaturen und Trockenheit.

Schnittlauchblüten im Schnee

Nach den Erfahrungen der letzten Jahre hatten wir die Eisheiligen schon fast vergessen, aber heuer waren sie pünktlich zur Stelle, mit frostigen Temperaturen und sogar etwas Schnee, der allerdings in Tallagen schnell wieder weggetaut war – zum Glück, denn unter der nassen weißen Pracht bogen sich Fliederzweige und Obstbäume.

Hätte es weiter geschneit, wären wohl Zweige gebrochen. Den Apfel- und Birnenansätzen hat der Kälteeinbruch wohl nicht geschadet, meine alten Sorten haben sich in den letzten Jahren als ziemlich robust erwiesen. Mal abwarten, was die zweite Maihälfte bringt. 14. 05. 2026

Zierlauch Allium „Ostara“
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Autor: annamariebirken

Journalistin und Autorin. Bücher: Dackelblick und Ringelschwanz - Erlebnisse mit Hunden, Schlüsselkind - Eine Kindheit in den 50er Jahren, Luxi soll Leben retten - Ein Welpe auf dem Weg zum Rettungshund (mit Co-Autorin Viktoria Wagensommer)

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