Garten am Alpenrand: Tulpenpracht und Eisheilige

Die Tulpenblüte war heuer besonders üppig, eine Sinfonie in Weiß-Gelb-Orange- und Rottönen. Die Darvin-Hybriden haben sich in unserem Klima als besonders robust und langlebig herausgestellt.

Tulpen Darvin-Hybriden
Wildtulpen Peppermintstick

Besonders hübsch finde ich auch die Wildtulpen „Peppermintstick“, neu gepflanzt im letzten Herbst, zartrosa im Aufgehen und ganz geöffnet weiße Sterne.

Wildtulpen Peppermintstick
Zierapfel Malus Toringa „Scarletta“

Der vor zwei Jahren gesetzte rote Zierapfel Malus Toringo „Scarletta“ hat die Erwartungen erfüllt und bildet mit rötlichem Laub und roten Blüten einen Blickfang im Frühjahr. Nach dem kräftigen Schneefall Ende März mit rund 30cm Neuschnee zeigte sich der April diesmal kaum launisch und verwöhnte uns mit viel Sonne, allerdings oft gepaart mit kaltem Wind, kalten Nachttemperaturen und Trockenheit.

Schnittlauchblüten im Schnee

Nach den Erfahrungen der letzten Jahre hatten wir die Eisheiligen schon fast vergessen, aber heuer waren sie pünktlich zur Stelle, mit frostigen Temperaturen und sogar etwas Schnee, der allerdings in Tallagen schnell wieder weggetaut war – zum Glück, denn unter der nassen weißen Pracht bogen sich Fliederzweige und Obstbäume.

Hätte es weiter geschneit, wären wohl Zweige gebrochen. Den Apfel- und Birnenansätzen hat der Kälteeinbruch wohl nicht geschadet, meine alten Sorten haben sich in den letzten Jahren als ziemlich robust erwiesen. Mal abwarten, was die zweite Maihälfte bringt. 14. 05. 2026

Zierlauch Allium „Ostara“

Garten am Alpenrand: Mehr Schnee

Über Nacht sind etwa 30 Zentimeter Schnee gefallen. Wunderschön zum Anschauen, aber in der Masse anstrengend. Heute Morgen war erst einmal Schneeräumen angesagt: Hauseingang und Auto, und im Garten ein Gang für den Hund.

Dabei lohnt die Arbeit kaum, denn am Sonntag sind schon wieder mehr als zehn Grad angesagt, da wird vom Schnee nicht viel übrigbleiben. 22. 11. 2024

Garten am Alpenrand: Zu früh gefreut?

Gerade noch haben Krokus, Frühlingsknotenblumen und Schneeglöckchen üppig geblüht und auch die Lenzrose zeigte dicke Blütenknospen. Aber wie bei uns am Alpenrand zu erwarten, blieb es nicht bei diesem Vorgeschmack von Frühling. Es schneit wieder. Wo gestern noch die ersten Bärlauch-Blättchen aus dem Schnee ragten, ist heute nur eine weiße Fläche zu sehen.

Erste Bärlauch-Spitzen, frisch verschneit
Bärlauch und Krokus sind verschwunden

Und es schneit weiter, mal mehr, mal weniger dicht.

Ungeteilte Freude am Schnee hat nur Hund Airy. Für ihn ist es das höchste Vergnügen, sich in der weißen Pracht zu wälzen. Auch wenn danach die Dusche droht, um die kalten „Schnee-Schuhe“ wieder los zu werden. 16. 03. 2021

Hund und Katze: Noch mehr Schnee

Inzwischen ist der Schnee auf knapp einen Meter angewachsen. (Was 3-4mal Schneeschippen am Tag bedeutet). Im Garten habe ich Airys Hunderunde schon mehrfach neu ausgestapft. Airy geht nach dem Schnee-Ausflug inzwischen freiwillig ins Bad, um die Schneebollen mit der lauwarmen Dusche wieder loszuwerden. Und er lässt sich sogar das Föhnen gefallen. Aber er stürzt sich nach wie vor mit großem Vergnügen in die weiße Pracht. 17. 02. 2021

Garten am Alpenrand: Winter-Wunderland

Innerhalb weniger Stunden ist der Neuschnee im Garten auf einen halben Meter angewachsen. Und es kam noch mehr dazu. Das war selbst für Hund Airy zu hoch, ich musste ihm eine Gartenrunde ausschaufeln und ausstapfen.

Katzentreppe

Auch die Katzentreppe war für Maya nicht mehr benutzbar, sie hat sich nur für wenige Minuten in den winterlichen Garten gewagt. Die Vierbeiner haben keinen Sinn für das vom Schnee geschaffene Winter-Wunderland. Ein paar Foto-Impressionen sagen mehr als Worte. 14. 01. 2021

Garten am Alpenrand: Zwischen Winter und Frühling

 

Gerade erst haben Stürme und heftiger Regen den Schnee weitgehend verschwinden lassen, da kommt er schon wieder: ein Blick aus dem Fenster zeigt dicke Flocken. Der Garten hat sich mit frischem Weiß überzogen. Die Krokusse hatten noch gar keine Gelegenheit zum Blühen, da werden sie schon wieder zugedeckt.

 

Tulpen- und Narzissenblätter wollen nicht ganz verschwinden und setzen grüne Akzente in den Schnee. Und die Schneeglöckchen machen ihrem Namen Ehre, strecken ihre Köpfchen in die Höhe und trotzen der winterlichen Pracht. 11.03.2019