Hund und Katze: was macht der Hund im Rucksack?

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Airy wird Bergsteiger

Airy ist zum ersten Mal mit dem Sessellift gefahren. Frauchen hat den Hund vorsichtshalber in den Rucksack gesteckt, um zu vermeiden, dass er auf dem Schoss herumzappelt. Der inzwischen sieben Monate alte Schnauzer war superbrav, aber vermutlich froh, als er wieder mit allen Vieren auf dem Boden stand. Auf der Wanderung erwies sich der kleine Rüde als furchtlos, schwindelfrei und trittsicher bis unterm „Gipfelkreuz“, ein echter Bergsteiger-Hund.

DSC01570Absturzgefahr bestand nicht, es war nur ein Mini-Gipfel. Eine Herausforderung bildete eine Kuhherde direkt auf dem Weg. Auch inmitten der Kühe war der kleine Hund superbrav – gezwungenermaßen, Frauchen ließ ihm keine Wahl. Die Menschen bestaunten die Bergblumen (demnächst unter „Wandern und Schauen“), dem Hund war die Botanik egal, dafür gab es spannende Gerüche. Einen Geruch mochte Frauchen allerdings gar nicht: statt Thymian und Sonnenröschen lag auf dem Felsen ein schwarzer Hunde-Kotbeutel. Den Wanderern fehlte offenbar die „Kacki-Box“, die Frauchen immer dabei hat, um Hunde-Hinterlassenschaften geruchssicher zu verstauen (Info bei Hundeschule Allgäu) – ein Ärgernis für uns nachfolgende Wanderer. Aber davon abgesehen war es eine erlebnisreiche und genussvolle Bergtour. 23. 6. 2018

 

 

Autor: annamariebirken

Journalistin und Autorin. Bücher: Dackelblick und Ringelschwanz - Erlebnisse mit Hunden, Schlüsselkind - Eine Kindheit in den 50er Jahren

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