Hund und Katze und der Maulwurf

Maulwurf vergrämen

Im Garten hat die Aktion „Maulwurf vergrämen“ angefangen. Knoblauch soll helfen. Also jeden Maulwurfshügel – und es sind viele – aufgraben, den Gang suchen und Knoblauchzehen hinein stecken. Wo die Gänge zu Stolperfallen geworden sind, weil die Erde eingebrochen ist, öffne ich auch die Gänge, versehe sie mit Knoblauch und unterfüttere die Grassoden mit Erde, und hoffe, dass ich künftig mit dem Rasenmäher nicht mehr überall stecken bleibe. Also viel Arbeit. Aber ich habe fleißige Helfer: Kätzchen Maya gräbt bereits einen Maulwurfshügel auf und lauert auf den Untermieter, der sich aber nicht blicken lässt. Während ich Maya fotografiere, bleibt Airy nicht untätig. Der Welpe schnappt sich den Knoblauch und verteilt ihn im Garten, wenn auch nicht dort, wo er gebraucht wird. Dann hilft er mit Begeisterung beim Buddeln. Am Ende des Tages sind meine Schuhe mindestens ein Kilo schwerer und Airys schwarzbraune Pfoten brauchen ein Fußbad – was er gar nicht gut findet. Ich bin neugierig, ob der Maulwurf sich hinauswerfen lässt und umzieht. Unter dem Gebüsch am Gartenzaun und im ungenutzten Gelände dahinter kann er graben, so viel er will.

Autor: annamariebirken

Journalistin und Autorin. Bücher: Dackelblick und Ringelschwanz - Erlebnisse mit Hunden, Schlüsselkind - Eine Kindheit in den 50er Jahren

2 Kommentare zu „Hund und Katze und der Maulwurf“

  1. Das hört sich ja nach einem Haufen Arbeit an, die dir der Untermieter da eingebrockt hat. Hoffentlich bringt es wenigstens was, nicht, dass er sich dann einfach neue Gänge gräbt, die nicht nach Knoblauch müffeln. 🙂 Aber schön, dass dir Maya und Airy so tatkräftig helfen. Unser Kater zieht es im Garten immer vor, sich ein sonniges Plätzchen zu suchen und von dort aus das Treiben misstrauisch zu beobachten. LG, Antje

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    1. Ja, das ist Arbeit! Dabei stören mich nicht so sehr die Haufen, sondern die eingesunkenen Gänge, die überall Gräben und Stolperfallen bilden. Eigentlich ist so ein Maulwurf ja ein nützlicher Geselle, weil er Schnecken und andere Erdbewohner vertilgt. Aber wenn der Rasen nur noch aus Hügeln und Gräben besteht …

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