Wandern und Schauen: Zartviolett und weiß – der Krokus blüht

Weißer Krokus (Crocus vernus)

Vor ein paar Tagen war noch nichts zu sehen, doch plötzlich tauchen überall auf Bergwiesen und Weiden weiße und hellviolette Tupfer auf: der Frühlings-Krokus (Crocus vernus) schiebt seine zarten Blüten aus dem Boden. Hier auf 900 Meter Höhe ist er heuer zwei Wochen früher zu sehen als im Vorjahr. Der Frühlings-Krokus ist die einzige bei uns heimische Art, auch wenn einige weitere „botanische“ Krokusse verwildert vorkommen.

Weißer Krokus (Crocus vernus)

Zugleich künden verschiedene Gelbtöne vom Frühling: hellgelb die Schlüsselblume (Primula eliator), leuchtend gelb das Scharbockskraut (Ficaria verna = Ranunculus ficaria ssp. bulbifer) und am Bach die Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris).

Scharbockskraut (Ficaria verna)
Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)

Unauffällig stehen vereinzelte Blausterne (Scilla sibirica) am Waldrand, wohl verwilderte Garten-Flüchtlinge. Kleine hellviolette Flecken bildet das rauhaarige Veilchen (Viola hirta). Auch dieses früh blühende Veilchen zeigt sich heuer gut zwei Wochen früher als im letzten Jahr. 19. 03. 2024

Blaustern (Scilla sibirica)
Rauhaariges Veilchen (Viola hirta)
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Autor: annamariebirken

Journalistin und Autorin. Bücher: Dackelblick und Ringelschwanz - Erlebnisse mit Hunden, Schlüsselkind - Eine Kindheit in den 50er Jahren, Luxi soll Leben retten - Ein Welpe auf dem Weg zum Rettungshund (mit Co-Autorin Viktoria Wagensommer)

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