Garten am Alpenrand: Zwischen Schnee und Regen

Eigentlich wollten die ersten Pfingstrosen pünktlich zu Pfingsten blühen, aber es war zu kalt und zu nass. Erst seit zwei Tagen hat die erste Pfingstrose ihre Blüte geöffnet, und zahlreiche weitere warten noch als prall gefüllte Kugeln.

Dieses Frühjahr gefällt nur dem Gras und den Schnecken: selbst im Hochbeet fressen sie die Radieschen an und haben erste zarte Blättchen von Spinat und Zwiebellauch ratzekahl vernichtet. Selbst die wunderschön blühenden dicken Bohnen sind nicht vor ihnen sicher.

Die heute geerntete allererste Erdbeere: angefressen! Es ist ein Trauerspiel!

Auch die Tomaten legen eine lange Wachstumspause ein und warten auf Sonne und Wärme, stattdessen gab es auf den Bergen nochmal ordentlich Neuschnee.

Zum Glück wachsen schneckenresistente Pflanzen in den Blumenbeeten. Das wunderbare Farbenspiel der Akeleien neigt sich dem Ende zu.

Das vom Aprilschnee geknickte Tränende Herz hat noch einmal ein paar Blüten getrieben und am Gartenhaus öffnet sich die Clematis.

Von Bienen und Wildbienen umschwärmt werden Salbei und Himbeeren, die reiche Ernte versprechen, wenn es endlich aufhört zu regnen.

Unbeeindruckt vom Wetter zeigen sich Wildpflanzen wie Günsel (Ajuga reptans), Berg-Flockenblume (Centaurea montana) und orangerotes Habichtskraut (Pilosella aurantiaca). Sie alle sind hart im Nehmen. 10. 06. 2024

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Autor: annamariebirken

Journalistin und Autorin. Bücher: Dackelblick und Ringelschwanz - Erlebnisse mit Hunden, Schlüsselkind - Eine Kindheit in den 50er Jahren, Luxi soll Leben retten - Ein Welpe auf dem Weg zum Rettungshund (mit Co-Autorin Viktoria Wagensommer)

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