Hund und Katze: Wird es wirklich Winter?

DSC02560Airy hat sich einen neuen Look zugelegt: der Neuschnee macht es möglich. Ein Schwarz-Weiß-Hund im Schnee ist doch fotogen! Und das Toben macht doppelt so viel Spaß. Soll das ein Handstand werden?

 

Kätzchen Maya schaut erst mal von der Terrasse aus zu. Dann wagt sie sich doch mitten in den Schnee.  11. 12. 2018

 

Garten am Alpenrand: Erster Schnee

 

Bevor der Schnee ganz wegschmilzt – ab morgen ist ja wieder Regen gemeldet – auch von mir erste Winter-Eindrücke aus dem Garten. Die Rosen lassen sich noch nicht unterkriegen, einige Äpfel hängen immer noch am Baum und sind erfahrungsgemäß auch nach dem ersten Schnee noch gut genießbar. Die Quitte zeigt sich noch in ihren schönsten Herbstfarben mit Schneeglitzer als i-Tüpfelchen. 29. 11. 2018

 

 

Hund und Katze: erster Schnee

 

Airy ist begeistert: Über Nacht ist der Garten weiß geworden. Der Hund tobt durch den Schnee und kann gar nicht genug bekommen. Nach einem Spaziergang folgt allerdings das böse Ende: dicke Schneebollen an den Beinen. Da muss Frauchen helfen: anfangs mag der Hund das Föhnen gar nicht. Aber da Frauchen nicht duldet, dass er in der ganzen Wohnung Pfützen hinterlässt, gibt er den Widerstand auf und lässt sich trockenföhnen. Kätzchen Maya beschränkt bei diesem Wetter ihre Ausflüge auf ein kurzes Hinausschnuppern. „Zeitunglesen“ auf dem Sofa ist komfortabler. Ob sie „Die Zeit“ bevorzugt oder das Botanik-Buch, ist nicht ganz klar. Jedenfalls raschelt die Zeitung besser. 27. 11. 2018

 

 

 

Hund und Katze: Welpen-Tagebuch 21

Schneebälle am Hundebauch?

Sonne und Schnee: da lockt ein Spaziergang. An der Schleppleine kann Airy nach Herzenslust toben. Weit weg von der Straße ist das ein Riesenspaß. Früher ist der Welpe in unmittelbarer Nähe geblieben. Aber er wird größer und selbstbewusster und will mit seinen 16 Wochen die Welt erobern. Der Kleine wagt sich ziemlich weit voraus. Das ist nicht in Frauchens Sinn. Hinterherlaufen hat keinen Zweck. Das würde Airy als herrliches Spiel ansehen. Also bewege ich mich rückwärts. Als er sich endlich umdreht, bedeute ich ihm, dass er kommen soll. Auf die Entfernung mag ich nicht schreien, er kennt das Handzeichen. Die Gestensprache hat sich schon beim Vorgängerhund, der Dackeldame Loni bewährt. Sie wurde im Alter allmählich taub, aber die Handzeichen hat sie gut verstanden. Erst als auch die Sehkraft nachließ, musste sie an der Leine bleiben. Airy reagiert jedenfalls wie gewünscht, rast im Eiltempo zurück und sitzt brav vor mir. Das gibt natürlich ein dickes Lob. Allerdings hat der Alleingang durch den Neuschnee Spuren hinterlassen. An Pfoten und Bauch hängen dicke Schneeklumpen, fast so groß wie Schneebälle. Offenbar hat der Schnee genau die Qualität, die auch Langläufer fürchten, weil die Stollen am Ski das Gleiten unmöglich machen. Die Eisklumpen am Hundebauch lassen sich auch nicht abstreifen. Es hilft nichts, wir müssen schnell nachhause ins Warme zum Abtauen.

Garten am Alpenrand: wieder Winter

Wieder alles weiß

Und wieder ist der Garten weiß. Und das ist gut so. Die Schneedecke schützt das frische Grün vor den Frostnächten: minus acht Grad sind angesagt. Und da das Thermometer tagsüber unter Null anzeigt, werden die Nächte eisig. Ich hatte mich schon auf die ersten Frühlingskräuter gefreut, aber Bärlauch und Co. müssen noch warten. Stattdessen gibt es pünktlich zum Frühlingsanfang noch mehr Schnee. Für den Garten ist das besser als die nahezu sommerlichen Temperaturen im letzten Jahr, die Apfelbäume, Birnen und alle weiteren Obstbäume verfrüht blühen ließen. Dann kam der Frost nach Ostern – minus zehn Grad – und hatte zur Folge, dass die gesamte Obsternte ausgefallen ist. Im letzten Herbst gab es weder Apfel, noch Birne oder Quitte, ganz zu schweigen von Kirschen und Zwetschgen. Auch die wunderschöne Sternmagnolie ist dem heftigen Spätfrost zum Opfer gefallen. Ob ich heuer eine neue pflanze?