Wandern und Schauen: Winterspaziergang im Advent

Es ist immer wieder wunderbar, wie der Schnee die Landschaft verändert: der Blick verliert sich in Weiß- und Grau-Tönen, die nur von wenigen Farben unterbrochen werden, dem Blau des Himmels oder dem spärlichen Grün, dass noch nicht unter der weißen Decke verschwindet. Die Konturen werden teils weicher wie der Maulwurfshügel unter dem Schnee, teils härter wie die kahlen, dunklen Äste vor dem Weiß.

Noch lässt die Schneedecke den Spaziergang querfeldein zu und Hund und Mensch genießen, jeder auf seine Weise, die winterlichen Verhältnisse – was Hund Airy vom Schnee hält, ist unter „Hund und Katze“ zu lesen. 11. 12. 2019

Hund und Katze: Spaß im Schnee

Neuschnee statt Herbst-Matsch im Allgäu, das ist für Hund und Frauchen ein Riesenvergnügen. Airy scheint zu wissen, dass er im Schnee besonders fotogen ist: er setzt sich in Szene, wälzt sich, wühlt mit der Schnauze im kühlen Weiß, schüttelt sich und hat sichtlich Spaß.

Leider können wir den Spaziergang nicht lange ausdehnen, denn dicke Schnee-Bollen im Fell bedeuten bei längerem Verweilen Erkältungs- oder sogar Erfrierungsgefahr. Ob wir doch mal einen Schnee-Anzug ausprobieren? Aber macht das Wälzen dann noch so einen Spaß? Zum Glück gibt’s die Bollen nur bei Neuschnee, später setzt der Schnee sich nicht mehr so fest. 10. 12. 2019

Garten am Alpenrand: Wieder Winter

 

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Seit gestern Nacht schneit es wieder und der Garten hüllt sich in Weiß. Ich habe nicht gezählt, wie oft die Tulpen in diesem Frühjahr im Schnee standen, der ständige Wechsel von Hitze und Kälte ist schon extrem.

 

Auch Birnen- und Kirschblüten und die ersten Apfelblüten verschwinden unter dem Schnee. Verfrühte Eisheilige oder nur Vorboten der kalten Gesellen? Zum Glück sind die Temperaturen nur geringfügig unter Null Grad gefallen, so dass es wohl keine Schäden geben wird. Und einer freut sich garantiert über den Schnee: Hund Airy (siehe unter „Hund und Katze“). 06. 05. 2019

 

 

Lieblingsrezepte: Frühlings-Frühstücksbrot

 

Endlich ist es wieder soweit: der Bärlauch kann geerntet werden und auch ein paar zarte Löwenzahnblättchen und Scharbockskraut finden sich schon im Garten (Scharbockskraut vor der Blüte ernten!). Der Schnittlauch war zwar heute Morgen wieder weiß überzuckert, aber die (hoffentlich) letzten Schneeschauer schaden den Kräutern nicht mehr, so lange die Nachttemperaturen nicht zu tief sinken. Der erste Gang führt mich jetzt morgens in den Garten und auf den Balkon, um Kräuter für mein Lieblings-Frühstücksbrot zu schneiden: Ziegenfrischkäse, Quark oder Hüttenkäse mit frisch geernteten Kräutern – es gibt nichts Besseres! Später kommen noch Kresse, Wiesenschaumkraut oder bitteres Schaumkraut dazu, auch Spitzwegerich, Gänseblümchen und Sauerampfer, aber davon ist noch nichts zu finden. Winterheckenzwiebeln und Luftzwiebeln will ich noch ein paar Tage wachsen lassen, bevor auch sie das Kräuterfrühstück bereichern. 05. 04. 2019

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Garten am Alpenrand: erste Schneeglöckchen

 

Es ist immer wieder ein Wunder: der größte Teil des Gartens liegt noch unter einer festen weißen Decke, aber auf einem schmalen aperen Streifen blühen die Schneeglöckchen. Und es werden jeden Tag mehr! Auch die ersten Bienen fliegen schon. Unglaublich, wie diese ersten zarten Blümchen die Stimmung heben. Jetzt ist klar, der Frühling kommt, auch wenn es sicher noch winterliche Schneeschauer geben wird. Die Temperaturen sind für Februar ungewöhnlich mild, aber nur, solange die Sonne scheint. Der Wind kann noch eisig sein. Ich habe die Wildrosen gekürzt, damit sie nicht allzu ungehemmt wuchern und einige Gartenteile unzugänglich machen – sie sind sehr stachelig! Das Schneiden war jetzt bequem möglich, weil der Schnee die Sträucher zu Boden gedrückt und festgehalten hat, so dass ich gut drangekommen bin. Auch Flieder und Beerensträucher liegen teilweise noch am Boden und ich hoffe, dass nicht zu viele Zweige abgebrochen sind. Die Zuchtrosen schneide ich erst, wenn die Forsythien blühen. 28. 2. 2019

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Hund und Katze: Frühlingsahnen und Neuschnee

 

Ein paar Tage lang hat es getaut und Kätzchen Maya konnte sich für den Gartenspaziergang zumindest einige trockene, apere Stellen suchen. Notfalls springt sie zwar auch mitten in den Schnee, aber sie liebt die weiße Pracht nicht und verbringt ungewöhnlich viel Zeit in der warmen Stube. Im vorderen Gartenteil, wo die Sonne schon kräftiger und länger scheint, ist wieder erstes Grün zu entdecken. Aber nicht lange, dann schneit es wieder und Airy kann frische Spuren in den Schnee legen. 11. 02. 2019