Garten am Alpenrand: Auf Kälte folgt Hitze

 

Von fünf Grad auf fast 25 Grad – der Temperatursprung ist enorm, auch nach den Eisheiligen blieben Kälte und Regen und jetzt, seit wenigen Tagen, plötzlich Sommer: im Garten hat die Akelei die Herrschaft übernommen, der Flieder duftet und als letzter Obstbaum blüht die Quitte.

 

Die Prachtspiere zeigt sich in voller Pracht, eine erste Clematis-Blüte hat sich geöffnet – eine frühe Clematis alpina hat den Winter leider nicht überlebt – und für Blautöne sorgen Hasenglöckchen und Bergflockenblumen.

 

 

In den wilden Ecken habe ich eine dritte Art Ehrenpreis entdeckt – ich mag die lateinische Bezeichnung Veronica -nach dem feinstieligen und dem Gamander-Ehrenpreis die zart gestreiften Blüten der quendelblättrigen Veronica, die erst bei genauem Hinschauen ihren Zauber entfalten. Der Löwenzahn hat sich zur Pusteblume entwickelt und die rote Lichtnelke blüht immer noch. Für Gelbtöne sorgen Wiesenpippau sowie kriechender und scharfer Hahnenfuß. Im Nutzgarten hat die Kälte das Wachstum weiter verzögert, nur erste kleine Radieschen und Eiszapfen wandern auf das Frühstücksbrot. Und es gab den ersten Rhabarberkuchen! 05.06.2019

 

Autor: annamariebirken

Journalistin und Autorin. Bücher: Dackelblick und Ringelschwanz - Erlebnisse mit Hunden, Schlüsselkind - Eine Kindheit in den 50er Jahren

7 Kommentare zu „Garten am Alpenrand: Auf Kälte folgt Hitze“

  1. Guten Morgen,
    Bei uns im Wiener Umland ging es ähnlich abrupt, aber das sind wir ja schon gewöhnt. Heute ist es bislang bedeckt, das tut gut, lässt eine n durchschnaufen.
    Sag, weißt du Rat beim Rhabarber? Schneide ich die Blütenstände weg, oder belasse ich sie an der Pflanze?
    LG Michael

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    1. Wenn Du die Blütenstände belässt, fällt die Ernte mager aus, die Rhabarberstiele bleiben dünn. Ich hab sie heuer auch bei einer Pflanze zu spät weggeschnitten, da kann ich die Ernte vergessen. Zum Glück ist eine weitere Pflanze üppig gekommen.

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      1. Guten Morgen,
        Ich hatte mit Rhabarber, außer auf meinem Teller, noch nie wirklich etwas zu tun. Meine Ersatz-Oma aus Kindheitstagen hatte einen im Garten stehen. Den habe ich aber all die Jahre nie blühen sehen, obwohl ich ihren Garten pflegte.
        Jetzt habe wir seit letztem Jahr zwei Pflanzerl, aber die müssen erst begreifen, dass sie wachsen und Blattmasse liefern sollen. Beide blühten, eine Blüte beließ ich, eine entfernte ich (recht spät). Mal sehen ob das einen Unterschied in der Entwicklung bringen wird. Geerntet haben wir noch nicht einmal nichts 😐, dabei freut sich mein größerer Sohn schon so darauf 😉
        LG, Michael

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  2. Ich hoffe, dass Du inzwischen auch etwas Rhabarber für einen Kuchen ernten konntest. Sonst must Du leider bis zum nächsten Jahr warten. Übrigens, Rhabarber braucht auch viel Dünger. Sonst bin ich eher sparsam, aber beim Rhabarber gibt’s im zeitigen Frühjahr eine ordentliche Portion Hornspäne oder Kompost – Tipp fürs nächste Frühjahr.

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  3. Ja, vielleicht ist es wirklich auch der Konkurrenzdruck durch den Weißdorn… denn bislang, und die Erntesaison ist ja bald mit dem Johannistag aus, war noch nichts zu ernten… also ab sofort: extra viel Biodünger und extra viel Wasser. 😆
    LG Michael

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