Garten am Alpenrand: Geliebte Veronica

DSC06025 Veronica serpyllifolia Quendelblättriger Ehrenpreis Garten
Veronica serpyllifolia, Quendelblättriger Ehrenpreis

Es ist ein winziges, zartes Blümchen, wie das Löwenzahnblatt daneben deutlich macht: Veronica serpyllifolia, der quendelblättrige Ehrenpreis, ist die vierte wilde Veronica-Art, die ich gerade im Garten entdeckt habe. Ebenfalls recht zart, aber durch die Blütenfülle ins Auge fallend, ist Veronica filiformis, der feinstielige Ehrenpreis mit fast runden Blättchen. Der recht häufige persische Ehrenpreis, Veronica persica, hat sich in einem Balkonkasten angesiedelt. Er hat ebenfalls einen feinen Blütenstiel, aber etwas größere, grob gezähnte Blätter.

Noch robuster und größer wird der Gamander-Ehrenpreis, Veronica chamaedrys, der gern in den Gemüse-Beeten und zwischen den Erdbeeren wuchert. Dort soll er nicht überhandnehmen, aber ich freue mich über all meine Veronicas.

DSC06015 Veronica chamaedrys Gamanderblättriger Ehrenpreis
Veronica chamaedrys, Gamander-Ehrenpreis

Dazu kommt eine ebenfalls aparte Zuchtsorte: Veronica gentianoides, der enzianblättrige Ehrenpreis. 13. 05. 2020

DSC06016 Veronica gentianoides Enzianblättriger Ehrenpreis (Zuchtform)
Veronica gentianoides Enzianblättriger Ehrenpreis

 

Autor: annamariebirken

Journalistin und Autorin. Bücher: Dackelblick und Ringelschwanz - Erlebnisse mit Hunden, Schlüsselkind - Eine Kindheit in den 50er Jahren

8 Kommentare zu „Garten am Alpenrand: Geliebte Veronica“

  1. Die sind wirklich schön, die Veronicas! Dieses Blau der Blüten ist auch so wunderbar. Solch strahlende Blautöne sieht man nicht oft in der Natur, finde ich. Den Gamander-Ehrenpreis habe ich auf der Baumscheibe und dort leuchtete er letztes Jahr auch. Persischen habe ich mir gerade „hochgeholt“ und neben einem Kandelaber-Ehrenpreis habe ich noch einen Ährigen. Nur sie sehen nicht so üppig aus. Ob ihnen die Erde nicht gefällt? Müssen die eher trocken oder feucht stehen? Jedenfalls ist deine Wildsammlung sehr schön! Diese kleinen, zarten Formen sind doch immer die Schönsten.

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    1. Ich kann Dir nur zustimmen! Meine Veronicas mögen es lieber feucht als trocken, sonst stellen sie keine besonderen Ansprüche. Ich lasse sie eben wachsen, wo sie wollen. Allerdings hatte ich auch mal eine ährige Gartensorte, der es nicht gefallen hat und die im Frühjahr ausgeblieben ist, kann sein, dass der ährige. E. (V. spicata) lieber trocken steht. Meine Wildpflanzen haben sich ja großteils von selbst eingefunden. Nur gelegentlich habe ich Samen von nahen Standorten ausgestreut.

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      1. Das ist verwirrend. Ich dachte, den größeren hätte ich zuviel gegossen, aber das war nach deiner Aussage vielleicht genau richtig. Dafür gieße ich den Ährigen u.U. zu viel 😉 Hiiilfe. Naja, es wächst, was will und ich gieße / gebe mein Bestes. Es ist toll, wenn von selbst etwas kommt und sagt, alles ist gut so, wie es ist 🙂

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