Hund und Katze: Welpen-Tagebuch 13

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Friedlich beisammen liegen? Das geht nicht lange gut:

  1. Woche: Airy entdeckt seine Stimme

Erst wird geknurrt, dann herausfordernd gebellt. Kätzchen liegt mal wieder auf der Hundebox und verteilt von oben ein paar Tatzen-Hiebe, offenbar spielerisch mit eingefahrenen Krallen. Denn Airy lässt sich nicht abschrecken. Ganz im Gegenteil: jeder misslungene Versuch, Maya zu erreichen, stachelt ihn weiter an. Er springt so hoch er kann und bellt so laut es geht. Noch passiert das in Welpen-Lautstärke und wirkt eher komisch als gefährlich. Kätzchen sieht das auch so und schaut gelangweilt nach unten. Ich sehe voraus, dass mir die jetzt noch lustigen Beller in ein paar Monaten nicht mehr gefallen werden und setze dem Treiben mit einem kräftigen „Schluß!“ ein Ende. Aber so leicht lässt sich Airy nicht von dem fröhlichen Spiel abbringen. Eine Alternative muss her: der alte Knabber-Schuh sorgt erst einmal für Abwechslung.

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Hund und Katze: Welpen-Tagebuch 12

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4. Woche: Geschwister-Treffen zur 1. Welpen-Stunde

Großer Spaß beim Geschwistertreffen. An der Schleppleine -wegen des nahen Bachs – konnten die Welpen miteinander toben. Und am Ende der Stunde wurde gemeinsam geübt, wie schon ein kleiner Hund lernen kann, bei Fuß zu laufen. Nicht ganz so „korrekt“/ (der Schrägstrich ist auch unkorrekt, aber Katze Maya wollte auch mit mitschreiben) wie ein großer Hund, aber neben dem linken Fuß ohne zu ziehen, damit auf einen Fuß- und Radweg andere Fußgänger und Radler gefahrlos vorbeikommen, ohne über eine Leine zu stolpern.

 

Hund und Katze: Welpen-Tagebuch 11

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  1. Woche: Traute Zweisamkeit

Ich sitze am Schreibtisch und höre ein Schnurren zu meinen Füßen. Dort liegt sonst nur der Hund, Kätzchen bevorzugt das Fensterbrett in Augenhöhe. Ich schaue hinunter und traue meinen Augen kaum: Airy und Maya kuscheln erstmals miteinander: erst Hintern an Hintern, dann ineinander gerollt und jetzt schleckt Kätzchen den Hund ab! Klar, er hat eine etwas andere Vorstellung von Sauberkeit, da muss sie ihm zeigen, was sich gehört. Ich staune und freue mich: schon bisher haben sich die beiden morgens oder nach dem Hundespaziergang freudig begrüßt und dann meist ziemlich wild miteinander gespielt. Friedlich kuscheln gab es noch nicht, das ist eine neue Qualität der Zweisamkeit, die allerdings nicht lange dauert: Airy sticht der Hafer, er will lieber spielen als schmusen.

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Airy im Biber-Land. Airy ist jetzt gut zehn Wochen alt. In diesem Alter sollte ein junger Hund nicht länger als eine Viertelstunde am Stück spazieren gehen, so die Empfehlung der Hunde-Ratgeber. Die Welpen-Knochen sind noch nicht ausreichend mineralisiert, das Skelett darf nicht überanstrengt werden. Leider hält Airy nichts von solchen Empfehlungen und Frauchen stellt sich immer wieder die Frage: „Wie bekomme ich den Minihund müde?“ Wenn wir nach einem (zu) kurzen Spaziergang heimkommen, dreht Airy erst richtig auf. Dann wird im Garten oder mit Kätzchen quer durch die Wohnung getobt. Dieser Welpe hat Energie für drei!

Hund und Katze: Welpen-Tagebuch 10

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  1. Woche: Allein zu zweit

Allein bleiben war von Anfang an kein Problem. Mit Katze Maya hat sich Airy offenbar nicht allein gefühlt. Jedenfalls ist von beiden kein Mucks zu hören, wenn ich nach Einkauf, Gymnastik etc. wieder heimkomme. Nur wenn der Hund ganz allein im Schlafzimmer war, -fürs Kätzle verbotenes Terrain, ich mag keine Tierhaare im Bett – gabs in den ersten zwei Tagen mal ein kurzes Weinen, wenn Frauchen im Badezimmer verschwand und die Tür zumachte. Aber verschlossene Türen gabs auch schon bei der Züchterin, es war keine ganz neue Situation. Am dritten Tag saß Airy dann ohne zu weinen vor der geschlossenen Tür, seither verzieht er sich in sein Körbchen und schläft beruhigt weiter. Er ist offenbar sicher, dass Frauchen bald wiederkommt.

Beim Spaziergang waren wir am Flussufer und sind über die glatt geschliffenen Kiesel gelaufen – für Airy ein bisher fremder Untergrund, was ihm offenbar egal war. Die flachen Pfützen hat er nach Möglichkeit umgangen, bei winterlichen Temperaturen müssen nasse Füße nicht sein. Für Airys Vorgänger, Rauhaar-Dackel Loni, war jedes im Wasser schwimmende Blatt spannend. Aber die Dackel-Dame durfte nur im flachen Randbereich an der sicheren Leine im Wasser „jagen“. Jedenfalls ist für Airy der ruhig dahinfließende Fluss weit weniger interessant als ein rauschender und polternder Bergbach. Vor letzterem hat er Respekt.

Hund und Katze: Welpen-Tagebuch 9

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  1. Woche: Zusammenarbeit ist super!

Auf dem Foto ist nichts zu sehen? Sorry, die wilde Jagd mit Hund und Katz ist schon wieder in der anderen Ecke. Als ich wenig später wieder ins Zimmer komme, knabbert Airy interessiert an einem Bleistift. Ich schließe messerscharf: a) der Bleistift hat sich nicht von selbst vom Tisch auf den Fußboden begeben. b) Airy kann nicht auf den Tisch springen. Daraus folgt c): Kätzchen Maya war verbotenerweise mal wieder auf dem Tisch und hat Airy das Spielzeug hinuntergeworfen. Die Zusammenarbeit klappt offenbar super nach dem Motto: bloß nicht erwischen lassen.

Hund und Katze: Welpen-Tagebuch 8

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  1. Woche: Kätzchen torpediert die Hundeerziehung

Da ist die Sache mit der Stubenreinheit: Airy ist stubenrein, beinahe jedenfalls. Schon bei der Züchterin hat er gelernt, im Notfall eine auf den Boden gelegte Zeitung als Welpen-Toilette zu akzeptieren. Aber bei mir hat Kätzchen Maya ihm gezeigt, dass auf dem Boden liegende Zeitungen ganz anders benutzt werden können: sie rascheln wunderbar beim Zerreißen. Und so findet Frauchen gelegentlich doch eine Pfütze an unerwarteten Orten. Auch andere Erziehungsmaßnahmen nutzt Maya zu ihren Gunsten. Mir fällt auf, dass ich oft „nein!“ sage: „Nein, nicht die Teppichfransen anknabbern, nimm Dein Knabberspielzeug!“, „Nein, du kommst nicht mit durch die Tür“, „Nein, lass Kätzchen in Ruhe, sie muss sich erholen“. Airy kennt den Tonfall, aber kennt er auch das Wort? Beim Knabbern am Teppich und beim Kätzchen ärgern genügt es, Airy eine Alternative anzubieten. Der kleine Hund ist sofort bereit, mit Frauchen statt mit Kätzchen oder Teppich zu spielen. Aber das Warten an der Tür oder auf den Fressnapf, den Frauchen gerade füllt, muss er lernen. Denn hinter der Tür befindet sich eine steile Treppe und am Napf soll er sich auch manierlich aufführen. Wir üben ausnahmsweise mit einem besonderen Leckerbissen, kleinen Rinderhack-Bällchen. Drei Übungen klappen schon gut, also kleine Pause, dann noch eine Übungseinheit. Aber als wir später weitermachen wollen, ist die Schüssel mit den Hackfleischbällchen leer. Maya fand den Inhalt sicher sehr lecker. Bei den nächsten Übungen achte ich darauf, dass die Katze nicht in der Nähe ist. Und trotzdem sind die Übungsleckerli wieder verschwunden. Maya hat offenbar einen sechsten Sinn für solche Delikatessen.

Hund und Katze: Welpen-Tagebuch 7

  1. Woche: Sex ade? Wieder mehr Ruhe?

Kätzchen Maya hat die OP gut überstanden. Sie war ganz brav und lieb, loben die Tierarzt-Helferinnen. Ich hatte Schlimmeres befürchtet. Schließlich war die Kleine halb wild auf einem Bauernhof eingefangen und erst ans Haus gewöhnt worden. Es wäre kein Wunder, wenn sie in fremder Umgebung und unter Stress fauchen und kratzen würde. Aber offenbar hat sie wirklich Vertrauen zu uns Menschen gefasst, ein Vertrauen, das sich nicht mehr so leicht erschüttern lässt. Als ich sie in der Praxis abhole, will sie aus dem Korb heraus schon wieder mit meinem Hosenbein spielen. In den nächsten beiden Tagen ist sie wieder die alte Schmusekatze, nur sehr viel ruhiger. Wie weit das noch die Nachwirkungen von Narkose und OP sind oder ob sich die hormonelle Umstellung schon bemerkbar macht, wird sich im Laufe der Zeit zeigen. Zunächst gilt es, den kleinen Hund zu bremsen, der die Katze wie gewohnt zu wilden Verfolgungsjagden auffordern will. Aber Maja soll sich noch erholen. Airy darf dafür im Garten im Schnee toben: eine herrliche Sache. Damit Maya mehr Ruhe hat, habe ich Katzenkorb und Katzentoilette ein Stockwerk tiefer ins Gästezimmer gestellt, das jetzt zum Katzenzimmer wird. Aber nur schlafen und erholen ist Maya zu langweilig. Bald höre ich die Katzenklappe und der Schmusetiger ist wieder bei uns.