Wandern und Schauen: 19. 07. 2025 – Bergorchideen und seltene Hybriden

Bergorchideen stehen im Mittelpunkt der Exkursion mit dem Arbeitskreis Heimische Orchideen, Regionalgruppe Allgäu am Samstag, 19. Juli 2025. Es geht ins benachbarte Tirol in die Lechtaler Berge. Auf dem Hahntenn-Joch in rund 2000 Meter Höhe erwartet uns eine reiche Alpenflora mit Kohlröschen (Nigritella rhellicani), Kugelorchis (Traunsteinera globosa), Mücken-Händelwurz (Gymnadenia conopsea) und seltenen Hybriden sowie anderen Kostbarkeiten.

Auch Enzian- und Steinbrecharten und eine winzige alpine Weide sind zu finden. Der Bergpfad mit etwa 300 m Anstieg erfordert etwas Kondition und Ausdauer. Entsprechende Ausrüstung ist erforderlich, die Mitnahme von Getränken und evtl. Brotzeit ratsam. Im Anschluss ist eine Einkehr möglich. Nichtmitglieder sind willkommen, die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr! Die Erläuterungen zur Flora sind kostenfrei. Achtung: das ursprünglich an diesem Termin vorgesehene Ziel musste geändert werden, weil sich witterungsbedingt Blühtermine verschoben haben. Wir treffen uns jetzt um 10 Uhr am Parkplatz Hahntenn-Joch. 16. 07. 2025

Wandern und Schauen: Berg-Orchideen

Korallenwurz (Corallhoriza trifida)

Um Bergorchideen geht es bei einer botanischen Wanderung mit dem Arbeitskreis Heimische Orchideen, Regionalgruppe Allgäu, am Samstag, 10. Juni 2023. Das Ostrachtal ist für seinen Orchideen-Reichtum bekannt und so sind auf dem Palmweg in Bad Hindelang zahlreiche Arten zu erwarten wie das Manns-Knabenkraut, Orchis mascula oder die Mücken-Händelwurz, Gymnadenia conopsea. Genau hinschauen muss man bei der zierlichen Korallenwurz, Corallorhiza trifida. Auch die weitere Berg-Flora und die Aussicht sind beeindruckend.  Bergwanderung mit 550 Höhenmeter Aufstieg, Bergausrüstung und Getränkemitnahme empfohlen. Einkehr erst beim Abstieg. Die Wanderung ist kostenlos, Gäste sind willkommen. Anmeldung erwünscht, damit wir Euch evtl. Änderungen mitteilen können. Bei schlechtem Wetter entfällt die Exkursion ersatzlos. Treffpunkt 10 Uhr, Parkplatz Hotel Prinz-Luitpold-Bad (Umspannturm). 14. 05. 2023.

Manns-Knabenkraut (Orchis mascula)

Wandern und Schauen: 8. 7.: Botanische Wanderung zu Berg-Orchideen

Foto Manfred Sailer

Auf den Rüfikopf im Tiroler Lechtal geht es am Freitag, 8. Juli 2022 mit dem Arbeitskreis Heimische Orchideen, Regionalgruppe Allgäu. Hybriden, also Kreuzungen zwischen zwei Arten sind ein besonderes Schmankerl für Orchideen-Freunde. Mit etwas Glück finden wir die besonders hübschen Hybriden zwischen Kohlröschen und Gymnadenia. Sicher gibt es zahlreiche Bergorchideen wie die Grüne Hohlzunge zu sehen. Und wir freuen uns auf eine artenreiche weitere Bergflora, zum Beispiel den Punktierten Enzian und die Alpen-Anemone.

Foto Manfred Sailer

Von Lech geht es mit der Bergbahn auf den Rüfikopf und mit kurzem Abstieg auf dem Geopfad zum Monzabonsee. Der weitere Abstieg führt über den Friedrich-Mayer-Weg nach Oberstubenbach. Wem 950 Höhenmeter Abstieg zu viel sind, kann vom Monzabonsee zur Bergbahn zurückwandern. Bitte Brotzeit und Getränke mitnehmen und auf entsprechende Bergwander-Ausrüstung und Kondition für eine Tagestour achten. Nicht-Mitglieder sind stets willkommen. Das Mitwandern ist kostenfrei, Kosten für die Bergbahn sind selbst zu tragen. Treffpunkt: 8.30 Uhr, Parkhaus in Lech bei der Kirche.

Foto Manfred Sailer

Wandern und Schauen: 26. 06.: Berg-Orchideen und mehr

Grüne Hohlzunge (Coeloglossum viride)

„Mitkommen und Staunen“ lautet das Motto der naturkundlichen Exkursion, zu der der Arbeitskreis Heimische Orchideen, Regionalgruppe Allgäu am Sonntag, 26. Juni 2022 ins Gottesackergebiet im Kleinwalsertal einlädt. Zu entdecken sind alpine Orchideen wie die seltene Zwerg-Orchis (Chamorchis alpina), die prächtige Kugelorchis (Traunsteinera globosa) oder die Grüne Hohlzunge (Coeloglossum viride).

Kugel-Orchis (Traunsteinera globosa)

Das Ifen-Gottesacker-Gelände zählt mit seinen fantastischen Felsformationen zu den attraktivsten hochalpinen Karstgebieten in den Nördlichen Kalkalpen. Der auf den ersten Blick fast kahle, helle Schrattenkalk überrascht mit seiner Artenvielfalt, die sowohl blumenbunte Magerrasen mit kalkliebenden Pflanzen wie die Alpenaster (Aster alpinus) umfasst, als auch kalkfliehende Arten wie die Krautweide (Salix herbacea). Dieser „kleinste Baum der Welt“ versteckt seine fingerdicken Stämmchen im Felsschutt unter der Erde, nur die Blättchen und Blüten-Kätzchen zeigen sich an der Oberfläche.

Alpen-Aster (Aster alpinus)

Alpine Überlebenskünstler an windumtosten Hängen und in kalten Schneetälchen sind die Polster von Stengellosem Leimkraut (Silene acaulis), Schweizer Mannsschild (Androsace helvetica) und Rotem Steinbrech (Saxifraga oppositifolia). Sie alle und noch viel mehr sind im Gottesackergebiet zu finden. Einer der besten Kenner von Geologie und Flora in den Allgäuer Alpen begleitet die Exkursion. Auch Nicht-Mitglieder sind herzlich willkommen, die Führung ist kostenfrei, Parkgebühren und Bergbahnkosten sind selbst zu tragen. Vorausgesetzt werden eine geeignete Bergwander-Ausrüstung, Proviant und Getränke im Rucksack sowie ausreichend Kondition. Treffpunkt ist 8.30 Uhr am Parkplatz Auenhütte, dort erfolgt die Auffahrt mit der Bergbahn zur Mittelstation. Von dort geht der Aufstieg ca. 500 Höhenmeter zu Fuß zum Hahnenköpfle, für konditonsstarke Teilnehmer weiter zum Tiefen Ifen. Die Rückkehr zum Parkplatz ist gegen 17.30 Uhr vorgesehen. Interessenten bitte bei mir melden. Ich gebe die Anmeldung an unseren Exkursionsführer weiter. 20. 06. 2022

Stengelloses Leimkraut (Silene acaulis)