Garten am Alpenrand: Es wuselt im Teich

Die Bergmolche sind wieder da. Es wuselt im Gartenteich zwischen dem Wurzelgeflecht von Iris und Fieberklee: die kleinen Gesellen paddeln eilig hin und her, schnappen kurz nach Luft und sind sofort wieder verschwunden. Die Männchen mit dem gelb gestreiften Kamm purzeln übereinander und scheinen sich zu jagen. Kaum ist ein Weibchen allein, ist auch schon ein Männchen zur Stelle. Werbung und Paarung nach Art der Molche?

Ich freue mich jedes Frühjahr, wenn ich die flinken Molche wieder entdecken kann. Ihre leuchtend orangeroten Bäuche zeigen sie allerdings nur selten. Obwohl der Gartenteich winzig und stark zugewachsen ist, scheinen sie sich seit vielen Jahren darin wohl zu fühlen. 14. 04. 2020

 

Garten am Alpenrand: erste Veilchen duften

 

Ich liebe die ersten Veilchen: ihr Blau und vor allem ihr Duft wecken ein Hochgefühl wie kaum eine andere Blüte. Und ihr Name klingt wie Musik: Viola odorata. Dabei bietet der Garten jeden Tag Grund zur Freude. Der letzte Krokus leuchtet in tiefem Violett. Die Primeln haben ein kleines Stück braune Wiese über Nacht in ein Farbenmeer verwandelt, es sieht aus, als hätte sich die wilden Schlüsselblumen mit den Gartenprimeln gepaart.

 

Die ersten kleinen Narzissen blühen, sie sind immer früher dran als ihre großen Geschwister, und ich habe einen winzigen Ehrenpreis entdeckt.

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Das Tränendes Herz schiebt sich besonders anmutig aus dem Boden und erste Blausternchen tanzen im Wind.

 

Frühlingsgefühle auch im Tierreich: im Gartenteich ist heute der erste Bergmolch aufgetaucht, ein Männchen, wie der typische Kamm zeigt und im Scharbockkraut haben sich zwei metallisch-blaue Käfer gefunden – weiß jemand, was für Käfer es sind? Besonders häufig sehe ich sie sonst auf der Pfefferminze, aber die hat noch nicht ausgetrieben. Auch Hund Airy tobt wie ein Wilder durch den Garten oder geht seinem Lieblingssport nach: Hürdenspringen (Foto unter „Hund und Katze“). 31. 03. 2019