Garten am Alpenrand: es sprießt überall

 

Im Garten ist jetzt das große Aufräumen angesagt: die Staudenstängel, die im Herbst für Vögel und Insekten stehenbleiben durften, werden jetzt zurückgeschnitten und überall türmen sich die Haufen, die für den Kompost zerkleinert werden müssen. Und es sprießt in allen Ecken: der Bärlauch schießt aus dem Boden und scheint jeden Tag mindestens einen Zentimeter zu wachsen. Die roten Kugeln entpuppen sich als Rhabarberknospen.

 

Im Hochbeet muss Erde aufgefüllt werden, aber die Winterheckenzwiebeln kommen schon kräftig. In den Blumenbeeten schieben sich Phlox und Tränendes Herz aus der Erde und die ersten Primeln blühen.

 

Und auch die Wildkräuter sind schon da: Scharbockskraut, Knoblauchrauke und natürlich der Löwenzahn. Bei den Aufräum-Arbeiten zeigt sich, dass wieder schwierige Entscheidungen anstehen: Das Johanniskraut breitet sich im Gemüsebeet aus, wo später Bohnen und Erbsen wachsen sollen, auch Nelkenwurz und kriechender Hahnenfuß zeigen sich ausbreitungsfreudig und müssen in die Schranken gewiesen bzw. auf die wilden Ecken beschränkt werden. Ich mag ja jedes Pflänzchen, aber nicht überall. 24. 03. 2019. Einen Tag später: wieder eisige Temperaturen und im Garten wirbeln weiße Flocken.

 

 

 

Garten am Alpenrand: die Rosen blühen weiter

DSC01899 (2)

Einige Rosen blühen schon zum zweiten Mal und teilweise prächtiger als im Juni. Zum Beispiel „Mariandl“ (Bild oben), die mit zartem Duft oft bis in den Herbst hinein blüht. Mit Schneefelberich und der etwas groß geratenen Bodendecker-Rose „Snowfield“ bildet sie ein hübsches Ensemble.

 

Die Bodendecker-Rosen wie „The Fairy“ sind unermüdliche Blüher. Das gilt auch für eine weitere rosa Rose, die ich vor Jahren als „The Fairy“ gekauft habe, die aber mit der Bodendecker-Rose wenig Ähnlichkeit hat.

 

 

Noch eine unbekannte Schönheit:DSC01607Eine Neuerwerbung ist die samtig schwarz-rote „Gräfin Hardenberg“ mit schwerem, vollem Duft, die ebenso wie „King Arthur“ wieder neue Knospen zeigt.

 

Zu meinen Lieblingsrosen zählt „Lavender Dream“. Stockrose, Malven und Phlox ergänzen die Rosen farblich wunderbar, sind aber leider bereits wieder am Verblühen. Hier am Alpenrand gab es zwar mehr Regen und kühlere Nächte als in anderen Landesteilen, aber die Hitzeperioden haben die Blütezeit vor allem beim Phlox stark verkürzt.