Wandern und Schauen: Bergfrühling

Frühlings-Enzian (Gentiana verna), Berg-Hahnenfuss (Ranunculus montanus)

Frühlings-Enzian (Gentiana verna) und Mehlprimel (Primula farinosa) verzaubern jedes Jahr aufs Neue. Vom Bergfrühling kündet auch die Alpen-Aurikel (Primula auricula).

Mehl-Primel (Primula farinosa)
Aurikel (Primula auricula)

Auf 1800 m Höhe blühen die Narzissenblütige Anemone (Anemone narcissiflora), der Alpen-Hahnenfuss (Ranunculus alpestris) und der Bewimperte Mannsschild (Androsace chamaejasme). Und eine Trollblumen-Wiese leuchtet in sattem Gelb.

Bewimperter Mannsschild (Androsace chamaejasme)
Narzissenblütige Anemone (Anemone narzissiflora)
Alpen-Hahnenfuss (Ranunculus alpestris)
Durchblättertes Läusekraut (Pedicularis foliosa)

Tausend Meter tiefer im Tal steht in einer Streuwiese das Fleischfarbene Knabenkraut (Dactylorhiza incarnata) und im Wind weht die zarte Alpen-Haarbinse (Trichophorum alpinum). 13. 06. 2026

Fleischfarbenes Knabenkraut (Dactylorhiza incarnata)
Alpen-Haarbinse (Trichophorum alpinum)

Wandern und Schauen: Frühlingswiesen

In den Allgäuer Bergtälern freut sich das Jungvieh über das frische Grün. Die fetten Löwenzahn-Wiesen sind schon gemäht, aber der Hahnenfuß leuchtet noch gelb. In kräftigem Gelb strahlt auch das Gänse-Fingerkraut (Potentilla anserina) am Wegrand, eine alte Heilpflanze.

In der Feuchtwiese prangen Trollblumen (Trollius europaeus) und breitblättriges Knabenkraut (Dactylorhiza majalis).

Gleich daneben lassen sich Kuckucks-Lichtnelke (Silene flos-cuculi) und akeleiblättrige Wiesenraute (Thalictrum aquilegifolium) mit ihren zarten Blüten entdecken.

Hund Airy interessiert sich nicht für die Botanik und findet die Schumpen, wie das Jungvieh im Allgäu heißt, viel spannender. Wie schade, dass er sie nicht verbellen darf. 25. 05. 2020

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