Tulpen und Kirschblüten verschwinden im Schnee, die Gärtnerin bangt, aber einer freut sich: kaum hat Hund Airy die weiße Pracht entdeckt, tobt er durch den Garten. Wenn es nach ihm geht, darf es das ganze Jahr schneien. 06. 05. 2019
Maya nimmt ihre Körperpflege wichtig. Wie alle Katzen. Sie liebt dabei einen erhöhten Standort, nicht nur, um den Überblick zu behalten. Sie weiß: Airy will spielen. Immer! Der Hund kann nicht verstehen, dass ein Kätzchen auch mal Ruhe haben will. Und vermutlich findet er es gemein, dass die Katze mit einem lässigen Sprung auf dem Gartentisch landet, – auf dem sonst Blumen umgetopft werden – während der Hund unten bleiben muss.
Er wirbt heftig um Mayas Aufmerksamkeit, aber sie hat keine Lust, sich mit ihm zu beschäftigen und wehrt ihn mit energischen Pfotenhieben ab. Übrigens ohne die Krallen auszufahren, das macht sie im Umgang mit Airy nie. Enttäuscht muss der Hund einsehen, dass seine Katzenfreundin ihren eigenen Willen hat. Aber vielleicht kann er Frauchen zum Spielen animieren. 29. 04. 2019


Airy hat einen neuen Ball, in Regenbogenfarben, wie es uns Zweibeinern gefällt und mit Noppen, zum besseren Greifen. Nicht übel, aber das lässt sich noch verbessern, so oder ähnlich dachte wohl der Kleine. Und mit einem gezielten Biss wurde der Ball hundeschnauzengerecht umgestaltet. Jetzt kann gespielt werden. 12. 04. 2019

Hund Airy genießt den Frühling: er tobt wie ein Wilder durch den Garten und freut sich, wenn er wieder seinen Lieblingssport betreiben kann: Hürdenspringen. 31. 03. 2019
Ein paar Tage lang hat es getaut und Kätzchen Maya konnte sich für den Gartenspaziergang zumindest einige trockene, apere Stellen suchen. Notfalls springt sie zwar auch mitten in den Schnee, aber sie liebt die weiße Pracht nicht und verbringt ungewöhnlich viel Zeit in der warmen Stube. Im vorderen Gartenteil, wo die Sonne schon kräftiger und länger scheint, ist wieder erstes Grün zu entdecken. Aber nicht lange, dann schneit es wieder und Airy kann frische Spuren in den Schnee legen. 11. 02. 2019
Spielzeug? Brauchen wir nicht. Wir haben ja uns beide. Und Frauchens Näh- und Wollkorb ausräumen macht einen Riesenspaß. – So scheinen meine beiden Vierbeiner zu denken. Das Zimmer sieht entsprechend aus. Vom Aufräumen nach dem Ausräumen halten sie jedenfalls nichts. Wenn Frauchen das für nötig hält, soll sie es machen. Immerhin machen sie (fast) nichts kaputt. Kaum zu glauben, dass Airy und Maya schon ein ganzes Jahr bei mir sind. Schon damals waren sie ein eingespieltes Team, nur die Größe hat sich bei beiden geändert. 01. 02. 2019
Airys begeisterte Sprünge hinterlassen erste Spuren im frischen Neuschnee. Der Gartenzaun, den ich erst ausgeschaufelt habe, damit mein unternehmungslustiger Hund nicht ausbüchst, ist schon wieder unter der weißen Decke verschwunden und ich muss den Vierbeiner im Auge behalten.
Folgen kann ich ihm nicht, denn einen Schritt neben dem ausgetrampelten Pfad versinke ich tief im Schnee. Mein Kleiner wühlt sich durch das Weiß, wälzt sich und streckt alle Viere in die Höhe: Lebensfreude pur.
Es scheint ihn nicht zu stören, dass sich schon wieder dicke Bollen an Beinen und Bauch bilden. Bald sieht er wie ein Schneemann bzw. Schneehund aus. Das bedeutet, dass dem Gartenausflug wieder eine Duschaktion folgen muss. Aber noch darf er die weiße Pracht genießen. Und wo ist unser Kätzchen? Rührt sich da etwas in der Rose? Tatsächlich, Maya hat sich einen stacheligen Sonnenplatz ausgesucht. Vormittags hält sich hier eine Horde von etwa 20 Spatzen auf, denn gleich nebenan im Apfelbaum und in der Fichte hängen die Futtersäulen. Auch Meisen lassen sich regelmäßig blicken. Besonders beliebt sind die Sonnenblumenkerne, die ich täglich auffüllen muss. Die Katze darf zur Zeit erst gegen Mittag ins Freie, so dass die gefiederten Gäste am Vormittag in Ruhe futtern können. Am Hund stören sich die Vögel kaum, sie wissen offenbar, dass von ihm keine Gefahr droht. 29. 1.2019
Wo ist Airy? Hinter einem Schneehaufen versteckt? Gerade als ich anfange, nach dem Hund zu suchen, kommt der Nachbar mit dem Ausreißer auf dem Arm. Seit zwei Tagen hat Airy entdeckt, dass es keinen Zaun mehr gibt: die Begrenzung ist unter einer dicken Schneedecke verschwunden. Verräterische Spuren im Schnee zeigen, wo Airy auf Entdeckungsreise geht. Zusätzlich türmt sich der Schnee auf den Nachbargrundstücken, jedes Stück Wiese am Straßenrand wird zum Schnee-Ablagern genutzt – ein Abenteuer-Spielplatz auch für den Hund. Zwei Tage Regen haben den Schnee zwar zusammensacken lassen, aber es hat frisch drauf geschneit und im Garten ist die Schneedecke immer noch knapp 70 Zentimeter hoch, je nach Windverfrachtung auch höher, unter anderem am Zaun.
Das bedeutet, ich kann den unternehmungslustigen Junghund nicht mehr allein in den Garten lassen, sondern nur unter Aufsicht. Abgesehen davon hat der Vierbeiner nach wie vor einen Riesenspass, zumal er jetzt im Gegensatz zum Frauchen nicht mehr einsinkt, sondern über den Schnee springen kann. Das heißt: Nachlaufen geht nicht, Frauchen bleibt hoffnungslos stecken. Nur gut, dass der Vierbeiner inzwischen recht zuverlässig auf Pfiff zurückkommt. Das üben wir weiterhin jeden Tag. 18.01.2019

Airy ist begeistert: im Garten liegt der Schnee über einen halben Meter hoch, genug, um sich in der weißen Pracht zu wälzen, zu graben und die lustigsten Sprünge zu machen.
Allerdings nicht lange, denn bei Neuschnee und Temperaturen um die Null Grad hat der Hund schnell „Schneeschuhe“ an den Beinen – ein Nachteil des langen Fells. Mit meinen früheren kurz- und rauhaarigen Hunden gab es solche Probleme nicht. Da diese „Schneestiefel“ und Schneebollen am Bauch im schlimmsten Fall zu Erfrierungen führen können, gibt es zur Zeit nur kurze Tobe-Runden im Garten und dann geht es schnell unter die lauwarme Dusche, um die lästigen Anhängsel wieder los zu werden. Geräumte Wege sind keine Alternative, denn dort wird oft gesalzen, was den Hundepfoten auch nicht gut tut. Aber erfahrungsgemäß gibt es bald ein paar kalt Nächte, so dass der Neuschnee durchfriert und nicht mehr so pappt. Dann gibt’s wieder zünftige Winterspaziergänge. 6. 1. 2019
Airy hat sich einen neuen Look zugelegt: der Neuschnee macht es möglich. Ein Schwarz-Weiß-Hund im Schnee ist doch fotogen! Und das Toben macht doppelt so viel Spaß. Soll das ein Handstand werden?
Kätzchen Maya schaut erst mal von der Terrasse aus zu. Dann wagt sie sich doch mitten in den Schnee. 11. 12. 2018