Hund und Katze: erster Schnee

 

Airy ist begeistert: Über Nacht ist der Garten weiß geworden. Der Hund tobt durch den Schnee und kann gar nicht genug bekommen. Nach einem Spaziergang folgt allerdings das böse Ende: dicke Schneebollen an den Beinen. Da muss Frauchen helfen: anfangs mag der Hund das Föhnen gar nicht. Aber da Frauchen nicht duldet, dass er in der ganzen Wohnung Pfützen hinterlässt, gibt er den Widerstand auf und lässt sich trockenföhnen. Kätzchen Maya beschränkt bei diesem Wetter ihre Ausflüge auf ein kurzes Hinausschnuppern. „Zeitunglesen“ auf dem Sofa ist komfortabler. Ob sie „Die Zeit“ bevorzugt oder das Botanik-Buch, ist nicht ganz klar. Jedenfalls raschelt die Zeitung besser. 27. 11. 2018

 

 

 

Hund und Katze: Langeweile gibt’s nicht

Was sich liebt, das neckt sich.

 

Und wenn der jugendliche Rabauke für Kätzchen zu stürmisch wird, sucht sie sich einen ruhigeren Platz. Aber Vorsicht, Airy kommt nach.

 

Keine Lust mehr auf Rangelei? Dann zärtliches Abschlecken. Oder ab ins Körbchen.

 

Hund und Katze: faule Bande

 

Während Nachbars Kater auf dem warmen Schuppendach pennt, ungestört von Airys Nachstellungen, hat es sich Maya im Blumentopf bequem gemacht. Aber kaum aufgewacht, geht die wilde Jagd mit Airy quer durch den Garten. Müde getobt warten Hund und Katze in trauter Zweisamkeit, bis Frauchen die Näpfe gefüllt hat. 21. 10. 2018

 

Hund und Katze: Toben oder Faulenzen?

DSC02214.JPGAiry liebt Action. Eben trafen wir beim Spaziergang ein gleichaltriges Dackelmädchen und beide tobten übers Feld, dass wir beim Zuschauen kaum mitkamen. Lebensfreude pur. Einen Riesenspaß macht auch das Hürdenspringen im Garten mit anschließender Leckerli-Suche: Frauchen versteckt ein Leckerli zwischen den beiden Hürden. Beim Springen muss der Hund den Leckerbissen ignorieren, danach schickt Frauchen ihn auf die Suche. Das klappt schon prima.

DSC02137In der Zwischenzeit macht sich Kätzchen Maya auf Frauchens Gartenstuhl breit. Sie tobt auch gerne durch den Garten, aber nicht auf Frauchens Befehl. Wenn der Hund „arbeitet“, kann Kätzchen faulenzen. 14. 9. 2018DSC02142

Hund und Katze: was macht der Hund im Rucksack?

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Airy wird Bergsteiger

Airy ist zum ersten Mal mit dem Sessellift gefahren. Frauchen hat den Hund vorsichtshalber in den Rucksack gesteckt, um zu vermeiden, dass er auf dem Schoss herumzappelt. Der inzwischen sieben Monate alte Schnauzer war superbrav, aber vermutlich froh, als er wieder mit allen Vieren auf dem Boden stand. Auf der Wanderung erwies sich der kleine Rüde als furchtlos, schwindelfrei und trittsicher bis unterm „Gipfelkreuz“, ein echter Bergsteiger-Hund.

DSC01570Absturzgefahr bestand nicht, es war nur ein Mini-Gipfel. Eine Herausforderung bildete eine Kuhherde direkt auf dem Weg. Auch inmitten der Kühe war der kleine Hund superbrav – gezwungenermaßen, Frauchen ließ ihm keine Wahl. Die Menschen bestaunten die Bergblumen (demnächst unter „Wandern und Schauen“), dem Hund war die Botanik egal, dafür gab es spannende Gerüche. Einen Geruch mochte Frauchen allerdings gar nicht: statt Thymian und Sonnenröschen lag auf dem Felsen ein schwarzer Hunde-Kotbeutel. Den Wanderern fehlte offenbar die „Kacki-Box“, die Frauchen immer dabei hat, um Hunde-Hinterlassenschaften geruchssicher zu verstauen (Info bei Hundeschule Allgäu) – ein Ärgernis für uns nachfolgende Wanderer. Aber davon abgesehen war es eine erlebnisreiche und genussvolle Bergtour. 23. 6. 2018

 

 

Hund und Katze – Kätzchen torpediert die Hunde-Erziehung

 

Wir üben das „Bei-Fuß-Gehen“ ohne Leine, das „Sitz“ aus der Entfernung und das „Kommen auf Ruf“. Zur Sicherheit wird die Schleppleine eingehängt, damit Frauchen dem übermütigen jungen Hund klar machen kann, dass jetzt Arbeit auf dem Programm steht und keine wilde Jagd quer durch den Garten. Für so schwierige neue Übungen ist der Garten ideal, denn es gibt keine Spaziergänger, Radler, Kühe oder andere Hunde, die Airy ablenken. Leider haben wir die Rechnung ohne Kätzchen Maya gemacht. Kaum hat die Samtpfote die rote Schleppleine entdeckt, die sich wie von Zauberhand hinter dem Hund bewegt, stürzt sie sich darauf. Für das Kätzchen ist die Schleppleine ein wunderbares Spielzeug. Und sie hat schnell herausgefunden, dass der Hund sich nicht um sie kümmern darf, sondern auf Frauchen achten soll. Auch Frauchen kümmert sich nur um den Hund und nicht um die Katzendame. Das muss sich ändern, scheint Maya zu denken und sie macht klar, dass sie mitspielen will – allerdings zu ihren eigenen Spielregeln.

 

Für einen jungen Hund ist es ausgesprochen schwierig, brav „Sitz“ zu befolgen, wenn seine Katzenfreundin vor oder hinter ihm herumschleicht und ihn zum geliebten „Fangerles-Spiel“ locken will. Schließlich hat Frauchen ein Einsehen und beschließt, den Übungsplatz zu wechseln. Auf einem nahen Feldweg ist es meistens auch ruhig. Just in diesem Moment grollt es gewaltig aus einer dunklen Wolke, die sich in wenigen Minuten über unserem Hausberg aufgebaut hat. Schon fegt der erste Windstoß durch den Garten und wenig später schüttet es wie aus Kübeln. Nicht nur Kätzchen, auch das Gewitter torpediert die Hunde-Erziehung – nicht zum ersten Mal: wir sind heuer schon mehrfach kräftig nass geworden und auch schon in ein Hagel-Unwetter geraten. Zum Glück ist der Hund hart im Nehmen. 28. 5. 2018

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Hund und Katze: Welpen-Tagebuch 21

Schneebälle am Hundebauch?

Sonne und Schnee: da lockt ein Spaziergang. An der Schleppleine kann Airy nach Herzenslust toben. Weit weg von der Straße ist das ein Riesenspaß. Früher ist der Welpe in unmittelbarer Nähe geblieben. Aber er wird größer und selbstbewusster und will mit seinen 16 Wochen die Welt erobern. Der Kleine wagt sich ziemlich weit voraus. Das ist nicht in Frauchens Sinn. Hinterherlaufen hat keinen Zweck. Das würde Airy als herrliches Spiel ansehen. Also bewege ich mich rückwärts. Als er sich endlich umdreht, bedeute ich ihm, dass er kommen soll. Auf die Entfernung mag ich nicht schreien, er kennt das Handzeichen. Die Gestensprache hat sich schon beim Vorgängerhund, der Dackeldame Loni bewährt. Sie wurde im Alter allmählich taub, aber die Handzeichen hat sie gut verstanden. Erst als auch die Sehkraft nachließ, musste sie an der Leine bleiben. Airy reagiert jedenfalls wie gewünscht, rast im Eiltempo zurück und sitzt brav vor mir. Das gibt natürlich ein dickes Lob. Allerdings hat der Alleingang durch den Neuschnee Spuren hinterlassen. An Pfoten und Bauch hängen dicke Schneeklumpen, fast so groß wie Schneebälle. Offenbar hat der Schnee genau die Qualität, die auch Langläufer fürchten, weil die Stollen am Ski das Gleiten unmöglich machen. Die Eisklumpen am Hundebauch lassen sich auch nicht abstreifen. Es hilft nichts, wir müssen schnell nachhause ins Warme zum Abtauen.