Garten am Alpenrand: nach dem ersten Frost

 

Die Zucchiniblätter haben unter dem ersten Frost gelitten. Minus ein Grad zeigte das Thermometer vor zwei oder drei Tagen am Morgen. Trotzdem verwöhnen uns die Pflanzen immer noch mit frischen Zucchini, ebenso wie Stangenbohnen und Tomaten.

 

Besonders die Johannisbeer-Tomate „Rote Murmel“ ist hart im Nehmen. Zugleich beginnt zwei Wochen früher als üblich die Apfelernte. Und die Rosen und eine Phlox-Staude zeigen unbeeindruckt von frostigen Nachttemperaturen noch eine schöne Herbstblüte. 30. 9. 2018

 

 

Garten am Alpenrand: wieder Winter

Wieder alles weiß

Und wieder ist der Garten weiß. Und das ist gut so. Die Schneedecke schützt das frische Grün vor den Frostnächten: minus acht Grad sind angesagt. Und da das Thermometer tagsüber unter Null anzeigt, werden die Nächte eisig. Ich hatte mich schon auf die ersten Frühlingskräuter gefreut, aber Bärlauch und Co. müssen noch warten. Stattdessen gibt es pünktlich zum Frühlingsanfang noch mehr Schnee. Für den Garten ist das besser als die nahezu sommerlichen Temperaturen im letzten Jahr, die Apfelbäume, Birnen und alle weiteren Obstbäume verfrüht blühen ließen. Dann kam der Frost nach Ostern – minus zehn Grad – und hatte zur Folge, dass die gesamte Obsternte ausgefallen ist. Im letzten Herbst gab es weder Apfel, noch Birne oder Quitte, ganz zu schweigen von Kirschen und Zwetschgen. Auch die wunderschöne Sternmagnolie ist dem heftigen Spätfrost zum Opfer gefallen. Ob ich heuer eine neue pflanze?