Es ist immer wieder ein Wunder: der größte Teil des Gartens liegt noch unter einer festen weißen Decke, aber auf einem schmalen aperen Streifen blühen die Schneeglöckchen. Und es werden jeden Tag mehr! Auch die ersten Bienen fliegen schon. Unglaublich, wie diese ersten zarten Blümchen die Stimmung heben. Jetzt ist klar, der Frühling kommt, auch wenn es sicher noch winterliche Schneeschauer geben wird. Die Temperaturen sind für Februar ungewöhnlich mild, aber nur, solange die Sonne scheint. Der Wind kann noch eisig sein. Ich habe die Wildrosen gekürzt, damit sie nicht allzu ungehemmt wuchern und einige Gartenteile unzugänglich machen – sie sind sehr stachelig! Das Schneiden war jetzt bequem möglich, weil der Schnee die Sträucher zu Boden gedrückt und festgehalten hat, so dass ich gut drangekommen bin. Auch Flieder und Beerensträucher liegen teilweise noch am Boden und ich hoffe, dass nicht zu viele Zweige abgebrochen sind. Die Zuchtrosen schneide ich erst, wenn die Forsythien blühen. 28. 2. 2019



Kätzchen Maya ist eine Freigängerin, die sich langweilt, wenn sie den ganzen Tag im Haus verbringt. Wenn Hund Airy raus muss, um seine Geschäfte zu erledigen, schlüpft auch Maya durch die Tür. Vom Winter ist sie allerdings weniger begeistert als der Hund. Sie wagt sich zwar immer wieder in den Schnee, protestiert dann aber laut gegen Kälte und Nässe. Und sobald Frauchen die Tür wieder öffnet, schießt sie wie ein geölter Blitz ins Haus. Bei dieser Witterung bevorzugt die Katze einen geschützten und warmen Beobachtungsposten an der Innenseite der Fensterscheibe. Frauchens Anthurium bietet eine gute Tarnung nach innen und außen und Frauchen staunt, wie Maya sich elegant zwischen den Blättern bewegt, ohne die Pflanze auf dem schmalen Fensterbrett herunter zu werfen. Die Orchidee scheint der Katze dagegen nicht zu gefallen: der Topf ist schon mehrfach auf dem Fußboden gelandet. 8. 1. 2019