Hund und Katze: Ein Geschenk wird verbessert

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Airy hat einen neuen Ball, in Regenbogenfarben, wie es uns Zweibeinern gefällt und mit Noppen, zum besseren Greifen. Nicht übel, aber das lässt sich noch verbessern, so oder ähnlich dachte wohl der Kleine. Und mit einem gezielten Biss wurde der Ball hundeschnauzengerecht umgestaltet. Jetzt kann gespielt werden. 12. 04. 2019

 

Lieblingsrezepte: Frühlings-Frühstücksbrot

 

Endlich ist es wieder soweit: der Bärlauch kann geerntet werden und auch ein paar zarte Löwenzahnblättchen und Scharbockskraut finden sich schon im Garten (Scharbockskraut vor der Blüte ernten!). Der Schnittlauch war zwar heute Morgen wieder weiß überzuckert, aber die (hoffentlich) letzten Schneeschauer schaden den Kräutern nicht mehr, so lange die Nachttemperaturen nicht zu tief sinken. Der erste Gang führt mich jetzt morgens in den Garten und auf den Balkon, um Kräuter für mein Lieblings-Frühstücksbrot zu schneiden: Ziegenfrischkäse, Quark oder Hüttenkäse mit frisch geernteten Kräutern – es gibt nichts Besseres! Später kommen noch Kresse, Wiesenschaumkraut oder bitteres Schaumkraut dazu, auch Spitzwegerich, Gänseblümchen und Sauerampfer, aber davon ist noch nichts zu finden. Winterheckenzwiebeln und Luftzwiebeln will ich noch ein paar Tage wachsen lassen, bevor auch sie das Kräuterfrühstück bereichern. 05. 04. 2019

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Garten am Alpenrand: erste Veilchen duften

 

Ich liebe die ersten Veilchen: ihr Blau und vor allem ihr Duft wecken ein Hochgefühl wie kaum eine andere Blüte. Und ihr Name klingt wie Musik: Viola odorata. Dabei bietet der Garten jeden Tag Grund zur Freude. Der letzte Krokus leuchtet in tiefem Violett. Die Primeln haben ein kleines Stück braune Wiese über Nacht in ein Farbenmeer verwandelt, es sieht aus, als hätte sich die wilden Schlüsselblumen mit den Gartenprimeln gepaart.

 

Die ersten kleinen Narzissen blühen, sie sind immer früher dran als ihre großen Geschwister, und ich habe einen winzigen Ehrenpreis entdeckt.

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Das Tränendes Herz schiebt sich besonders anmutig aus dem Boden und erste Blausternchen tanzen im Wind.

 

Frühlingsgefühle auch im Tierreich: im Gartenteich ist heute der erste Bergmolch aufgetaucht, ein Männchen, wie der typische Kamm zeigt und im Scharbockkraut haben sich zwei metallisch-blaue Käfer gefunden – weiß jemand, was für Käfer es sind? Besonders häufig sehe ich sie sonst auf der Pfefferminze, aber die hat noch nicht ausgetrieben. Auch Hund Airy tobt wie ein Wilder durch den Garten oder geht seinem Lieblingssport nach: Hürdenspringen (Foto unter „Hund und Katze“). 31. 03. 2019

 

Garten am Alpenrand: es sprießt überall

 

Im Garten ist jetzt das große Aufräumen angesagt: die Staudenstängel, die im Herbst für Vögel und Insekten stehenbleiben durften, werden jetzt zurückgeschnitten und überall türmen sich die Haufen, die für den Kompost zerkleinert werden müssen. Und es sprießt in allen Ecken: der Bärlauch schießt aus dem Boden und scheint jeden Tag mindestens einen Zentimeter zu wachsen. Die roten Kugeln entpuppen sich als Rhabarberknospen.

 

Im Hochbeet muss Erde aufgefüllt werden, aber die Winterheckenzwiebeln kommen schon kräftig. In den Blumenbeeten schieben sich Phlox und Tränendes Herz aus der Erde und die ersten Primeln blühen.

 

Und auch die Wildkräuter sind schon da: Scharbockskraut, Knoblauchrauke und natürlich der Löwenzahn. Bei den Aufräum-Arbeiten zeigt sich, dass wieder schwierige Entscheidungen anstehen: Das Johanniskraut breitet sich im Gemüsebeet aus, wo später Bohnen und Erbsen wachsen sollen, auch Nelkenwurz und kriechender Hahnenfuß zeigen sich ausbreitungsfreudig und müssen in die Schranken gewiesen bzw. auf die wilden Ecken beschränkt werden. Ich mag ja jedes Pflänzchen, aber nicht überall. 24. 03. 2019. Einen Tag später: wieder eisige Temperaturen und im Garten wirbeln weiße Flocken.

 

 

 

Garten am Alpenrand: Krokusblüte

DSC03317 (2)Zwei Tage lang durften sie blühen: Krokusse und Schneeglöckchen zeigten sich in voller Pracht. Zwei warme, sonnige Frühlingstage und überall im Garten schoben sich die Knospen aus der Erde, zarte botanische Krokusse und die größeren, gezüchteten Sorten in kräftigen Gelb- und Violett-Tönen. Und unzählige Schneeglöckchen, die sich kräftig vermehrt haben.

 

Heute Morgen lag allerdings alles wieder unter einer weißen Decke und auch jetzt am Abend fallen Schneeflocken. Aber meine Frühlingsboten sind robust: beim nächsten Sonnenschein öffnen sie wieder ihre Kelche. Und werden sofort von Fliegen und Bienen besucht. Sogar ein Zitronenfalter ist schon durch den Garten geflattert. Hoffentlich verträgt er die nächtlichen Minustemperaturen.

 

Auch die Hasel blüht schon üppig, während die Weidenkätzchen zwar weiße Köpfchen zeigen, aber mit der Blüte noch warten. 18. 03. 2019

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Wandern und Schauen: Frühlingsahnen im Agathazeller Moos

 

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Birken im Moos – das Motiv hat schon zahlreiche Maler inspiriert und ich liebe z. B. die Bilder von Paula und Otto Modersohn, aber auch von Kilian Lipp, einem zeitgenössischen Allgäuer Künstler. Moos steht hier als Allgäuer Ausdruck für Moor. Und wie schon die genannten Künstler finde ich das Moos im Übergang vom Winter zum Frühling besonders faszinierend. Die weißen Stämme der Birken leuchten mit dem Schnee um die Wette, aber apere Stellen setzen schon neue, kräftige Kontraste.

 

Alte Bäume am Moosrand sind vom Sturm zerzaust, der gerade erst gewütet und morsche Äste heruntergeworfen hat. Auf den feuchten Wiesen rund ums Moos hat die Schneeschmelze kleine Seen gebildet. Auf den Bergen ringsum leuchtet frischer Neuschnee, in der Höhe ist der Winter noch lange nicht zu Ende.

 

Auch auf dem Parkplatz türmt sich der zusammengeschobene Schnee noch meterhoch, aber immerhin finden schon wieder einige Autos Platz. Und die Aussicht von den Schneebergen auf die Steinberge ist großartig. 12. 03. 2019

 

Garten am Alpenrand: Zwischen Winter und Frühling

 

Gerade erst haben Stürme und heftiger Regen den Schnee weitgehend verschwinden lassen, da kommt er schon wieder: ein Blick aus dem Fenster zeigt dicke Flocken. Der Garten hat sich mit frischem Weiß überzogen. Die Krokusse hatten noch gar keine Gelegenheit zum Blühen, da werden sie schon wieder zugedeckt.

 

Tulpen- und Narzissenblätter wollen nicht ganz verschwinden und setzen grüne Akzente in den Schnee. Und die Schneeglöckchen machen ihrem Namen Ehre, strecken ihre Köpfchen in die Höhe und trotzen der winterlichen Pracht. 11.03.2019

 

 

 

Wandern und Schauen: Naturerlebnis Skandinavien

Foto Hermann Hoelle: Calypso bulbosa
Foto Hermann Hoelle: Calypso bulbosa

Zum letzten Mal in diesem Winter (bevor es wieder auf Exkursion geht): Wandern mit den Augen

„Naturerlebnis Skandinavien – Von Orchideen und Moschusochsen“ lautet der Vortrag von Hermann Hoelle im Arbeitskreis Heimische Orchideen, Regionalgruppe Allgäu, am Samstag 9. 3. 2019 in Bad Hindelang. Im Wohnmobil bereiste das Ehepaar Hoelle mehrfach die großartige Landschaft bis zum Nordkap. Zu sehen sind seltene Orchideen wie die Norne und botanische Besonderheiten, die nur im hohen Norden vorkommen. Abstand halten hieß es bei den imposanten Moschusochsen und Papageientaucher ließen sich an den Klippen des Nordatlantik beobachten. Nichtmitglieder sind willkommen, der Eintritt ist frei. Das Treffen beginnt um 14 Uhr im Hotel Prinz-Luitpold-Bad, Hofjagdstube, Vortrag 14.30 Uhr.

Garten am Alpenrand: erste Schneeglöckchen

 

Es ist immer wieder ein Wunder: der größte Teil des Gartens liegt noch unter einer festen weißen Decke, aber auf einem schmalen aperen Streifen blühen die Schneeglöckchen. Und es werden jeden Tag mehr! Auch die ersten Bienen fliegen schon. Unglaublich, wie diese ersten zarten Blümchen die Stimmung heben. Jetzt ist klar, der Frühling kommt, auch wenn es sicher noch winterliche Schneeschauer geben wird. Die Temperaturen sind für Februar ungewöhnlich mild, aber nur, solange die Sonne scheint. Der Wind kann noch eisig sein. Ich habe die Wildrosen gekürzt, damit sie nicht allzu ungehemmt wuchern und einige Gartenteile unzugänglich machen – sie sind sehr stachelig! Das Schneiden war jetzt bequem möglich, weil der Schnee die Sträucher zu Boden gedrückt und festgehalten hat, so dass ich gut drangekommen bin. Auch Flieder und Beerensträucher liegen teilweise noch am Boden und ich hoffe, dass nicht zu viele Zweige abgebrochen sind. Die Zuchtrosen schneide ich erst, wenn die Forsythien blühen. 28. 2. 2019

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