Hund und Katze

Hund und Katze: Wagt sich Maya aufs Eis?

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Frostnächte bis minus acht Grad haben die Wassertonnen mit einem Eisdeckel verschlossen. Maya, meine neugierige Katze, begutachtet die Veränderung mit Skepsis. Soll sie sich aufs Eis wagen? Wie eine Seiltänzerin balanciert sie auf dem Tonnenrand. Vorsichtig setzt sie eine Pfote auf die veränderte Oberfläche und zieht sie sofort erschrocken zurück: das ist kalt und nass und bewegt sich! Zu ungemütlich für unser Kätzchen. – Höchste Zeit, dass ich die Wassertonnen ausleere, bevor das Eis die Behälter sprengt: alles schon passiert. Maya ist bei ihren Balanceakten übrigens noch nie ins Wasser gefallen. Ich bewundere sie. 14. 11. 2019

Wandern und Schauen: Frostiger Herbstspaziergang

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Der Spaziergang führt uns oft an einer kleinen Feuchtwiese vorbei. In der herbstlich tiefstehenden Sonne glitzern die Wasserflächen im Gegenlicht wie mit Sternen bestreut. Der Frost hat erste Eisschlieren um die Grashalme gelegt.

Die Berge glänzen frisch verschneit und am Schattenhang am Waldrand hält sich auch am Nachmittag noch der Reif. Ohne Laubbekleidung zeigen die Bäume ihre individuelle, kraftvolle Gestalt.

Einige Birken schütteln letzte gelbe Blätter im Wind und Hund Airy macht sich gut vor den leuchtend weißen Stämmen.

Das Herbstlicht verzaubert auch das Moos auf dem alten Betonpfosten, der längst kein Tor mehr halten muss. 12. 11. 2019

Wandern und Schauen: Faszinierende Natur Madagaskars

Wir wandern wieder mit den Augen: Von der faszinierenden Natur Madagaskars berichtet Christoph Beyer am Samstag, 9. November 2019 im Arbeitskreis Heimische Orchideen (AHO), Regionalgruppe Allgäu, in Bad Hindelang. Vom Regenwald auf der Ostseite der Insel führt der fotografische Reisebericht zu den trockenen Savannen des Isalo-Nationalparks und in den sogenannten Dornwald im Südwesten mit seinen typischen Tieren. Auch die verschiedenen Volksgruppen, die die Insel geprägt haben, stellt der Landesvorsitzende des AHO Bayern in eindrucksvollen Porträts vor. Nichtmitglieder sind willkommen, der Eintritt ist frei. Das Treffen um 14 Uhr findet im Hotel Prinz-Luitpold-Bad, Hofjagdstube statt, der Vortrag beginnt um 14.30 Uhr.

Hund und Katze: Zeitungssammlung mit Maya

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Morgen ist Zeitungssammlung. Der Fußball-Verein holt die alten Zeitungen an der Haustür ab. Ich habe brav gesammelt, in einem Journalistenhaushalt fällt viel bedrucktes Papier an. Alte Papiertüten eignen sich ideal zum Sammeln. Das findet auch Kätzchen Maya. Es raschelt so schön in der Tüte! 18.10.2019

Garten am Alpenrand: Letzte Tomaten

 

Im Garten geht die Tomatenernte zu Ende. Es reicht nur noch jeden zweiten Tag für ein Tomatenbrot zum Frühstück. Aber noch kaufe ich keine Tomaten dazu, denn gegen das köstliche Aroma meiner alten Sorten schmeckt jede Tomate aus dem Supermarkt langweilig. Meine bereits bewährten Lieblingssorten zum Rohessen sind die Datteltomaten Rote Dattelwein und Donatella. Beide sind ausgesprochen süß und verfügen über genügend Säure, um den Geschmack abzurunden. Rote Dattelwein ist richtig knackig, Donatella mit geringfügig weicherer Schale.

 

Eine gute Ergänzung ist Baselbieter Roeteli mit etwas größeren und weicheren Früchten, nicht so süß, aber auch mit gutem Aroma. Mein Favorit bei den Fleischtomaten, die Schlesische Himbeere, war diesmal schon ausverkauft, dafür habe ich ein Austria Ochsenherz probiert. Gut, mit malerisch schönen, großen Früchten, sehr fleischig, aber leider trug die Pflanze nur zwei Früchte, diese Ernte fiel also mager aus. Auch eine weitere Naschtomate, die Rote Murmel habe ich heuer nicht bekommen und stattdessen eine Johannisbeer Orange ausprobiert. Die winzigen Tomaten sehen lustig aus, sind aber wirklich sehr klein und da die Schale hart ist, hält sich der Genuss in Grenzen. Alle Tomaten wachsen im Freiland, die meisten regengeschützt an der Hauswand. In Kempten im Allgäu gibt es einen Gärtner, der auf Bio-Kräuter und alte Tomatensorten spezialisiert ist, dort finde ich immer wieder etwas Neues. 08. 10. 2019

 

   

Garten am Alpenrand: Es summt und brummt

 

Der Großteil der Gartenbesucher summt, brummt und fliegt: Bienen und Wildbienen, verschiedene Wespen, Hummeln, Schwebfliegen und Käfer und gelegentlich auch Schmetterlinge. Ich freue mich über den lebendigen Garten. Jetzt zum Herbst zu zieht vor allem die rote Fetthenne Bienen und Wildbienen an: auf einem Bild ist neben der „großen“ Biene eine besonders kleine Art zu sehen. Auch die Malven und der bis spät in den Herbst blühende Storchschnabel „Rozanne“ sind beliebte Ziele.

 

Die kanadische Goldrute, die unbeabsichtigt im Garten Einzug gehalten hat – ich muss aufpassen, dass sie sich nicht zu sehr ausbreitet -, ist vor allem bei Fliegen und Schwebfliegen beliebt. Auch die Pfefferminze wird wie alle Kräuter gerne angeflogen.

 

Einen „Unglücksraben“ habe ich aus der Wassertonne gerettet, er hat das nasse Abenteuer überlebt.

 

Auch Wespen und Feldwespen finden sich im Garten ein und Schwebfliegen, die die gefährlichen Wespen imitieren. Die Hummeln wollten nicht aufs Foto, sie waren zu schnell wieder weg. 26. 09. 2019

 

Wandern und Schauen: fränkische Naturjuwele

Die Sommer-Exkursionen sind vorbei, im Arbeitskreis Heimische Orchideen wandern wir jetzt wieder mit den Augen:

Netzblatt mit Wildbiene Ausschnitt[8208] Walter Hufnagel
Netzblatt (Goodyera repens) mit Wildbiene, Foto Walter Hufnagel
Zum genauen Hinschauen anregen will Walter Hufnagel mit seinem Vortrag „Naturjuwelen in fränkischen Wandergebieten“, zu dem der Arbeitskreis Heimische Orchideen, Regionalgruppe Allgäu, am Samstag, 5. Oktober in Bad Hindelang einlädt. Vom Feuersalamander bis zum Schmetterlingsei zeigt der Naturfotograf spannende Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt. Auch die heimischen Orchideen kommen nicht zu kurz, zum Beispiel das zarte Netzblatt, das seine Schönheit erst im Detail entfaltet. Außergewöhnliche Perspektiven, Filmelemente und Musik bereichern den abwechslungsreichen Vortrag, mit dem Walter Hufnagel auch an seinen Onkel und Mentor Hans Seebauer erinnern will. Die Veranstaltung findet im Hotel Prinz-Luitpold-Bad, Hofjagdstube statt. Der Eintritt ist frei, Nichtmitglieder sind willkommen, Beginn 14 Uhr, Vortrag 14.30 Uhr.