Hund und Katze

Hund und Katze: Maya protestiert

dsc02693Kätzchen Maya ist eine Freigängerin, die sich langweilt, wenn sie den ganzen Tag im Haus verbringt. Wenn Hund Airy raus muss, um seine Geschäfte zu erledigen, schlüpft auch Maya durch die Tür. Vom Winter ist sie allerdings weniger begeistert als der Hund. Sie wagt sich zwar immer wieder in den Schnee, protestiert dann aber laut gegen Kälte und Nässe. Und sobald Frauchen die Tür wieder öffnet, schießt sie wie ein geölter Blitz ins Haus. Bei dieser Witterung bevorzugt die Katze einen geschützten und warmen Beobachtungsposten an der Innenseite der Fensterscheibe. Frauchens Anthurium bietet eine gute Tarnung nach innen und außen und Frauchen staunt, wie Maya sich elegant zwischen den Blättern bewegt, ohne die Pflanze auf dem schmalen Fensterbrett herunter zu werfen. Die Orchidee scheint der Katze dagegen nicht zu gefallen: der Topf ist schon mehrfach auf dem Fußboden gelandet. 8. 1. 2019

 

Hund und Katze: Schneeschuhe?

 

Airy ist begeistert: im Garten liegt der Schnee über einen halben Meter hoch, genug, um sich in der weißen Pracht zu wälzen, zu graben und die lustigsten Sprünge zu machen.

 

Allerdings nicht lange, denn bei Neuschnee und Temperaturen um die Null Grad hat der Hund schnell „Schneeschuhe“ an den Beinen – ein Nachteil des langen Fells. Mit meinen früheren kurz- und rauhaarigen Hunden gab es solche Probleme nicht. Da diese „Schneestiefel“ und Schneebollen am Bauch im schlimmsten Fall zu Erfrierungen führen können, gibt es zur Zeit nur kurze Tobe-Runden im Garten und dann geht es schnell unter die lauwarme Dusche, um die lästigen Anhängsel wieder los zu werden. Geräumte Wege sind keine Alternative, denn dort wird oft gesalzen, was den Hundepfoten auch nicht gut tut. Aber erfahrungsgemäß gibt es bald ein paar kalt Nächte, so dass der Neuschnee durchfriert und nicht mehr so pappt. Dann gibt’s wieder zünftige Winterspaziergänge. 6. 1. 2019

 

Wandern und Schauen: Naturparadies Allgäuer Hochalpen

Diesmal wandern wir mit den Augen:bild0018 (4)

Ins „Naturparadies Allgäuer Hochalpen“ führt der Vortrag von Wilhelm Späth im Arbeitskreis Heimische Orchideen, Regionalgruppe Allgäu am Samstag, 5. 1. 2019 in Bad Hindelang. Im Mittelpunkt stehen Hochtouren wie der Heilbronner Weg und Blumenberge wie Höfats und Linkerskopf. Der Fotograf zeigt Kostbarkeiten der Allgäuer Flora wie Schnee-Enzian, zarten Enzian oder den sehr seltenen Gletscher-Hahnenfuß, daneben Orchideen, Insekten und Schmetterlinge. Nichtmitglieder sind willkommen, der Eintritt ist frei. Das Treffen beginnt um 14 Uhr im Hotel Prinz Luitpold-Bad, Hofjagdstube, Bad Hindelang, Vortrag 14.30 Uhr.

Hund und Katze: Wird es wirklich Winter?

DSC02560Airy hat sich einen neuen Look zugelegt: der Neuschnee macht es möglich. Ein Schwarz-Weiß-Hund im Schnee ist doch fotogen! Und das Toben macht doppelt so viel Spaß. Soll das ein Handstand werden?

 

Kätzchen Maya schaut erst mal von der Terrasse aus zu. Dann wagt sie sich doch mitten in den Schnee.  11. 12. 2018

 

Lieblingsgerichte: Apfel- und Quitten-Konfekt

 

 

Das Apfellager im Keller ist voll und immer noch hängt Obst am Baum. Da bleibt nur eines: haltbare Leckereien zu produzieren. Nicht nur zu Weihnachten schmecken Apfel- und Quittenkonfekt. Schon vor einigen Jahren dachte ich, dass Äpfel und Ingwer ein feines Gelee ergeben müssten. Die ersten Proben waren aber viel zu süß, ich habe sie statt Zucker zum Süßen verwendet. Inzwischen gebe ich noch Zitronensaft – viel Zitronensaft – und Zitronen-Schale dazu und finde die Mischung perfekt, fruchtig-säuerlich mit leichter Ingwer-Schärfe. Das größte Problem dabei: die Apfelmasse muss sehr lange auf ganz kleiner Flamme dick einkochen, oder kürzer auf größerer Flamme, aber dann muss ständig gerührt werden, denn die Masse darf nicht anbrennen. Fallobst ist gut geeignet, denn man braucht keine schönen Viertel, weil das Obst klein geschnitten wird. Normalerweise verwende die Mengen nach Geschmack, aber um das Rezept aufzuschreiben, habe ich diesmal alles abgewogen. Verwendet habe ich:

4 Kilogramm Äpfel, bereits geschält und kleingeschnitten, wer mag, kann teilweise die Apfelschalen dran lassen. 1500 Gramm Zucker, 2-3 Zitronen, Saft und Schale, ein Stück frischen Ingwer, ca. 6 Zentimeter, in winzige Würfel geschnitten, evtl. zum Abschmecken noch Zitronensäure, kleine Oblaten.

Die kleingeschnittenen Äpfel mit wenig Wasser auf ganz kleiner Flamme sehr stark einkochen. Das dauert mehrere Stunden, evtl. auch zwei Tage. Die Zitronenschale in feine Zesten schneiden bzw. reißen und in wenig Wasser extra kochen, sonst bleibt sie in der Apfelmasse hart. Erst zum Schluss Zucker, Zitronenschale und Ingwer zugeben und mit Zitronensaft und Zitronensäure abschmecken. Nur noch kurz aufkochen, dabei rühren, brennt sehr schnell an. Erkaltete Masse auf Oblaten streichen, einen Tag trocknen lassen, dann mit zweiter Oblate abdecken, umdrehen und weiter trocknen, evtl. im Backrohr bei 40-50 Grad. Nur gut durchgetrocknet in Behälter füllen. Das volle Aroma entwickelt sich nach etwa zehn Tagen.

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Als Kind mochte ich kein Quittengelee, aber einige Jahrzehnte später habe ich es erneut probiert und fand es köstlich. Also musste ein Quittenbaum gepflanzt werden. In den letzten Jahren gab es nur einzelne Quitten, aber heuer hat der Baum gut getragen und ich dachte, dass das Apfelkonfekt-Rezept ähnlich auch mit Quitten funktionieren könnte. Allerdings wollte ich den feinen Quittengeschmack nicht mit Ingwer oder Zitronenschale überdecken und habe deshalb als Zutat gehackte Walnüsse gewählt. Meine Quitten lassen sich gut in Viertel schneiden, so dass ich das Kerngehäuse entfernen kann. Früher hatte ich mal sehr harte Quitten gekauft, die ich im Ganzen im Schnellkochtopf gekocht habe. Danach ließen sich die Kerne leicht entfernen. Mein diesjähriges Quitten-Konfekt:

2 Kilogramm Quittenmus, bereits stark eingekocht, 500 Gramm Zucker, etwa 150 Gramm gehackte Walnüsse, 2 Päckchen Zitronensäure

Quittenmus mit Zucker und Walnüssen noch einmal kurz aufkochen und mit Zitronensäure abschmecken. Abkühlen lassen und auf Oblaten streichen. Trocknen lassen, evtl. im Backofen bei 40-50 Grad.

Achtung: bei dieser Zubereitung bleiben die Steinzellen der Quitte erhalten. Wer um seine oder Omas Zähne fürchtet, muss das Quittenmus durch ein extra feines Sieb streichen. Das macht Mühe!

Das Konfekt schmeckt sehr fein, aber ich hatte beim Kochen den Eindruck, dass das Mus ohne Zucker noch aromatischer war. Deshalb ein zweiter Versuch, bei dem ich den Zucker nur noch als Geschmacksverstärker eingesetzt habe:

500 Gramm Quittenmus, durch ein Sieb gestrichen, 30 Gramm Zucker (ein gehäufter Esslöffel), Saft einer halben Zitrone

Quittenmus mit Zucker und Zitronensaft kurz aufkochen, auskühlen lassen, auf ein mit Backpapier belegtes Blech dünn aufstreichen. Trocknen lassen, in Streifen schneiden. Das „Quitten-Leder“ schmeckt köstlich!

Die Anregung, mit Quitten zu experimentieren, gab mir ein Buch, das ausführlich über Quittenanbau, Quittensorten und Quittenrezepte informiert und dem ich eines meiner Lieblings-Frühstücksbrote verdanke: Roggenbrot mit Ziegenfrischkäse und selbstgemachtem Quittensenf:

Unbezahlte Werbung, Buch selbst gekauft: Monika Schirmer, Die Quitte – eine fast vergessene Obstart, IHW-Verlag Eching. Inzwischen sind mehrere Auflagen erschienen.

 

Garten am Alpenrand: Erster Schnee

 

Bevor der Schnee ganz wegschmilzt – ab morgen ist ja wieder Regen gemeldet – auch von mir erste Winter-Eindrücke aus dem Garten. Die Rosen lassen sich noch nicht unterkriegen, einige Äpfel hängen immer noch am Baum und sind erfahrungsgemäß auch nach dem ersten Schnee noch gut genießbar. Die Quitte zeigt sich noch in ihren schönsten Herbstfarben mit Schneeglitzer als i-Tüpfelchen. 29. 11. 2018

 

 

Wandern und Schauen: Wunderwerke der Natur

Diesmal wandern wir mit den Augen. Der Arbeitskreis Heimische Orchideen, Regionalgruppe Allgäu lädt ein:

 

 

„Orchideen und andere Kostbarkeiten“ zeigen die Naturfotografen Patricia und Armin Hofmann am Samstag, 1. 12. 2018 im Arbeitskreis Heimische Orchideen, Regionalgruppe Allgäu, in Bad Hindelang. Neben faszinierenden Orchideen aus dem Alpenraum und Skandinavien umfasst der Vortrag Besonderheiten aus Flora und Fauna wie den Mondhornkäfer, die Kamelhalsfliege und blütenbesuchende Schmetterlinge in ihrem natürlichen Lebensraum. Nichtmitglieder sind willkommen, der Eintritt ist frei. Das Treffen beginnt um 14 Uhr im Hotel Prinz Luitpold-Bad, Hofjagdstube, Vortrag 14.30 Uhr.