
Gestern war der Bärlauch noch verschneit, heute steht er wieder prächtig da, erntereif für ein köstliches Kartoffel-Bärlauch-Gratin. Es ist supereinfach zubereitet und benötigt nur wenige Zutaten. Die Mengen wiege ich nie ab, weil das Gericht je nach Appetit und Geschmack variiert werden kann.
Zutaten:
Kartoffeln, Bärlauch, Sahne, Milch, Kräutersalz, etwas Butter, etwas Öl oder Butter zum Einfetten der Form.
Die Kartoffeln in feine Scheiben schneiden, ca. 2 mm dick, den Bärlauch waschen und in grobe Streifen schneiden. Gratin-Form fetten, eine Lage Kartoffelscheiben einfüllen, Bärlauch darüber streuen, wieder Kartoffelscheiben, Bärlauch usw., mit einer Lage Kartoffeln abschließen. Milch und Sahne mischen – man kann auch nur Sahne verwenden oder halb Milch, halb Sahne – mit Kräutersalz würzen und die Mischung über die Kartoffeln gießen. Die Flüssigkeit soll knapp so hoch stehen wie die Kartoffeln. Mit Butterflöckchen bedecken. Bei 200 Grad im Backrohr 35-45 min backen, je nach Menge und Höhe des Gratins. Farbe kontrollieren, nicht zu dunkel werden lassen. Die Küche duftet bald kräftig nach Bärlauch. Beim Garen saugen die Kartoffeln die Flüssigkeit weitgehend auf, so dass nur ein Rest aromatischer Soße bleibt, die das Gratin extra saftig macht. Ich brauche dazu keine weitere Beilage, aber natürlich kann das Gratin auch als Beilage zu Fleisch oder Gemüse dienen.
Tipp:
Das Gratin lässt sich nach Belieben abwandeln, z.B. indem der Bärlauch mit anderen Frühlingskräutern gemischt wird. Auch Spinat oder Lauchzwiebeln passen gut dazu.




Zwei Tage lang durften sie blühen: Krokusse und Schneeglöckchen zeigten sich in voller Pracht. Zwei warme, sonnige Frühlingstage und überall im Garten schoben sich die Knospen aus der Erde, zarte botanische Krokusse und die größeren, gezüchteten Sorten in kräftigen Gelb- und Violett-Tönen. Und unzählige Schneeglöckchen, die sich kräftig vermehrt haben.

